Motorsport DTM
Häkkinen in der Lausitz unter Druck

Bereits vor dem dritten Saisonrennen der DTM auf dem Eurospeedway Lausitz (heute 14 Uhr) steht Mika Häkkinen unter Zugzwang. Um seine Chance im Titelrennen zu wahren, muss der Finne unbedingt aufs Podest fahren.

Null Punkte aus zwei Rennen. So lautet die enttäuschende Bilanz des zweimaligen Formel-1-Weltmeisters Mika Häkkinen in der noch frischen Saison der Deutschen Tourenwagen Masters (DTM). Der Finne, der vor der Saison noch als großer Titelfavorit galt, muss heute (14 Uhr) auf dem Eurospeedway Lausitz in die Punkteränge fahren, um seine Chance auf einen Titel zu wahren.

"Ich bin auf dieser Strecke zweimal Dritter geworden und will zwei Jahre nach meinem ersten DTM-Sieg endlich wieder ganz nach oben", sagt der 38-jährige Finne, der 2005 in Spa/Begien siegte. Häkkinen ist sich seiner prekären Situation durchaus bewusst, denn vor dem dritten Lauf liegen drei Fahrer an der Spitze der Gesamtwertung gleich auf: Mattias Ekström (Schweden/Audi), Paul di Resta (Schottland/Mercedes-Benz) und Martin Tomczyk (Rosenheim/Audi) haben jeweils zwölf Zähler auf dem Konto. Falls Häkkinen auch in der Lausitz nicht aufs Podest fährt, würde er wohl nur noch die Rücklichter des WM-Zugs sehen.

Leistungsdichte ist "phänomenal"

Auch Titelkandidat Ekström hat Häkkinen im Titelrennen noch nicht abgeschrieben und hält seinen skandinavischen Arbeitskollegen für eine Bereicherung: "Mika ist ein ganz, ganz Großer, der kann das in der DTM. Wenn alles bei ihm passt, dann ist er immer für einen Startplatz ganz vorn und einen Sieg gut", sagt der Schwede, der sich in der Saison 2004 die DTM-Krone sicherte. Mercedes Motorsport-Chef Norbert Haug hält die Leistungsdichte in der diesjährigen DTM für "phänomenal" und räumt seinem Schützling deshalb noch alle Titelchancen ein: "Kein Fahrer hat mehr als zwölf Punkte, das ist nicht die Welt", meint der Schwabe.

© SID

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