Motorsport DTM
"Ich wünsche mir pures, hartes und faires Racing"

Mattias Ekström liegt in der Gesamtwertung der DTM 6,5 Punkte vor Bernd Schneider. Im aktuellen Gespräch spricht der Schwede mit dem Sport-Informations-Dienst (sid) über seine Aussichten auf den Gewinn der Meisterschaft.

Mattias Ekström ist der aktuell Führende der Deutschen Tourenwagen Masters, im aktuellen Gespräch spricht der Schwede mit dem Sport-Informations-Dienst (sid) über seine Aussichten auf den Gewinn der Meisterschaft und die fragwürdigen Entscheidungen der letzten Rennen. sid: "Mattias Ekström, wer wird DTM-Champion 2007?"

Mattias Ekström: "Ich glaube, das wissen wir bei dem engen Fight in diesem Jahr erst am 14. Oktober beim Saisonfinale in Hockenheim. Aber ich kann nur jedem empfehlen, sich für die Meisterschaftsfeier mit genug schwedischem Bier einzudecken."

sid: "Was macht Sie so selbstsicher? Sie haben 2007 erst ein einziges Rennen gewonnen ..."

Ekström: "Aber jetzt geht es doch erst richtig los. Wir haben noch vier Rennwochenenden, bei denen jede Zehntelsekunde und jeder Punkt zählt. Und am Wochenende geht es auf meiner Lieblingsstrecke in Zandvoort zur Sache. Hier habe ich meinen ersten Sieg in der DTM geholt, hier haben wir schon mal einen Titelgewinn gefeiert."

sid: "Worauf kommt es jetzt an im Titelkampf?"

Ekström: "Bis jetzt war die Saison ja noch wie die Gruppenphase einer Fußball-WM. Doch nun beginnt das K.o.-System, in dem man sich keine Ausrutscher mehr erlauben darf, wenn man auch weiter ganz oben mitmischen will. Die Nervenstärke wird entscheiden - und die Geschlossenheit der Mannschaft. Und in beiden Bereichen haben wir die Nase vorn, da habe ich überhaupt keine Zweifel."

sid: "Sie haben 6,5 Punkte Vorsprung auf Titelverteidiger Bernd Schneider, dahinter folgen drei weitere Mercedes-Fahrer. Macht Ihnen das nicht Angst?"

Ekström: "Nein, überhaupt nicht. Ich kann gut damit leben, alleine zu kämpfen, das kenne ich schon aus vergangenen Jahren. Ich fürchte mich vor keinem der Mercedes-Fahrer. Außerdem habe ich ein starkes Team um mich herum. Wir werden uns in den nächsten Rennen nicht verstecken, sondern attackieren."

sid: "Es gab in dieser Saison auch Diskussionen um fragwürdige Entscheidungen der Rennleitung. Beschäftigt Sie das?"

Ekström: "Im Moment haben wir einen schlechten Lauf. Der Sieg in Mugello beispielsweise ist uns vom Safety Car gestohlen worden. Ich wünsche mir für den Rest der Saison, dass wir uns nicht immer mit roten Ampeln, grünen Sektorzeiten oder anderen umstrittenen Entscheidungen beschäftigen müssen. Ich möchte pures, hartes und faires Racing auf der Strecke. Mann gegen Mann, Kotflügel gegen Kotflügel, Audi gegen Mercedes."

© SID

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