Motorsport DTM
Kristensen holt in Oschersleben die Pole Position

Beim dritten Lauf der Deutschen Tourenwagen Masters in Oschersleben hat sich der siebenmalige Le-Mans-Gewinner Tom Kristensen im Qualifying die Pole Position gesichert. Der Däne verwies Jamie Green auf Rang zwei.

Tom Kristensen startet beim dritten Lauf der Deutschen Tourenwagen Masters in Oschersleben am Sonntag (14 Uhr/live in der ARD) von der Pole Position. Der siebenmalige Le-Mans-Rekordsieger fuhr in 1:19,264 Minuten die beste Zeit und verwies im Abt-Audi A4 Jamie Green auf den zweiten Rang. Der Brite war in einer AMG-Mercedes C-Klasse allerdings nur neun Tausendstelsekunden langsamer als sein dänischer Konkurrent. Für Kristensen ist es die erste Pole Position der Saison, Green hatte bei den ersten beiden Rennen in Hockenheim und auf dem Eurospeedway Lausitz auf dem ersten Startplatz gestanden.

Für Kristensen, der am 8. August 2004 auch seinen bisher einzigen DTM-Sieg in Oschersleben gefeiert hatte, war es die insgesamt dritte Trainingsbestzeit in seiner DTM-Karriere. "Der anspruchsvolle Kurs liegt mir, und ich hoffe nun natürlich, nach meinen beiden zweiten Plätzen endlich auf den ersten Saisonsieg", sagte Kristensen, der in der Gesamtwertung als Zweiter vier Punkte (16:20) hinter dem viermaligen DTM-Champion Bernd Schneider (St- Ingbert) liegt.

Schneider nur auf Rang sechs

Der Saarländer, der die ersten beiden DTM-Rennen gewonnen hatte, musste sich in seinem AMG-Mercedes mit Rang sechs begnügen. Dennoch meinte Mercedes-Sportchef Norbert Haug: "Wir haben viel mehr erreicht, als ich wegen des Zusatzgewichts für unsere neue C-Klasse erwartet hätte."

Mit dem Kanadier Bruno Spengler (1:19,513) und dem zweimaligen Formel-1-Weltmeister Mika Häkkinen (Finnland/1:19 561) stehen nämlich zwei weitere Mercedes-Piloten in der zweiten Startreihe. Die vier "Sternfahrer" müssen wegen der bisherigen Erfolge reglementbedingt 20kg mehr wiegen als die Audi-Konkurrenten in ihren Abt-Audi A4.

Audi-Chef Ullrich rechnet nicht mit einem Sieg

Deshalb dämpft Audi-Sportchef Wolfgang Ullrich auch noch die Vorfreude auf den möglichen ersten Saisonsieg der Ingolstädter: "Ich freue mich sehr über die Leistung von Tom, aber Mercedes hat wieder einmal eine gute Mannschaftsleistung gezeigt. Mit der richtigen Strategie kann aber auch Heinz-Harald Frentzen noch ganz nach vorne fahren." Der frühere Formel-1-Pilot aus Mönchengladbach, der am Donnerstag 39 Jahre alt wurde, fuhr im Abt-Audi A4 in 1:19,820 Minuten die fünftbeste Qualifikationszeit.

© SID

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%