Motorsport DTM
"Schumi II" fährt beim DTM-Qualifying hinterher

Ralf Schumacher steht bei seiner Premiere in der DTM am Sonntag in Hockenheim (14.00 Uhr/live in der ARD) auf Startplatz 15. Die Pole Position hat Audi-Pilot Timo Scheider inne.

Ernüchternder Auftakt für Ralf Schumacher in der DTM. Der Bruder von Formel-1-Rekordweltmeister Michael Schumacher geht bei seiner Premiere am Sonntag (14.00 Uhr/live in der ARD) von Startplatz 15 ins Rennen. Der frühere Formel-1-Pilot, der jetzt für Mercedes in einem Jahreswagen in der DTM antritt, verpasste in seinem ersten Qualifying nur knapp um 88 Tausendstelsekunden den Sprung in die zweite Runde.

"Wir hatten eigentlich schon damit gerechnet, dass ich es nicht in den zweiten Teil schaffe. Aber ich bin dennoch zufrieden, weil es relativ knapp war", sagte der 32 Jahre alte Kerpener. "Schumi II" hatte bereits vor seinem ersten Rennwochenende um Geduld gebeten, da die DTM für ihn völliges Neuland sei und er "bei Null anfangen" müsse.

Zudem ist sein Auto den insgesamt acht Mercedes- und Audi-Fahrzeugen aus dem Jahrgang 2008 unterlegen. "Ralf hat sich besser geschlagen als erwartet", meinte Mercedes-Sportchef Norbert Haug.

Schumacher will Premiere "ganz entspannt angehen"

Sein erstes Rennen will "Schumi II", der in der Formel 1 in 180 Rennen immerhin sechs Siege holte, "ganz entspannt angehen". Allerdings erwartet er, dass es auch im hinteren Renndrittel hart zur Sache gehen werde: "Aber ich freue mich drauf."

Ganz vorne stehen am Sonntag zwei Audi. Timo Scheider (Braubach) holte sich in 1:32,655 Minuten zum dritten Mal in seiner DTM-Karriere die Pole Position und verwies Teamkollege und Titelverteidiger Mattias Ekström (Schweden) mit 0,149 Sekunden Vorsprung auf den zweiten Platz.

"Mit gehts saugut. Das Team hat mir ein sensationelles Auto hingestellt", meinte Scheider. Audi-Sportchef Wolfgang Ullrich freute sich nicht nur über die sechste Pole Position in Folge, sondern besonders darüber "dass der neue Audi A4 DTM gleich bei seinem ersten Einsatz auf die Pole gefahren ist".

Bester Mercedes-Pilot war Vize-Meister Bruno Spengler (Kanada) auf Rang drei vor Teamkollege Paul di Resta (Großbritannien). "Wir haben uns zwar gegenüber dem Training gesteigert, für die erste Startreihe hat es aber nicht gereicht", meinte Haug, der sich dennoch für das Rennen gute Chancen ausrechnet.

© SID

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