Motorsport DTM
Spengler fährt vor Kristensen auf die Pole

Bei der Qualifikation zum sechsten Lauf der DTM auf dem Nürburgring hat Mercedes-Pilot Bruno Spengler seine erste Pole Position herausgefahren. Zweiter wurde Tom Kristensen im Audi.

Premiere in der DTM für Mercedes-Pilot Bruno Spengler. Drei Wochen nach seinem ersten Sieg beim Rennen auf dem Norisring in Nürnberg fuhr der Mercedes-Pilot am Samstag auf dem Nürburgring die erste Pole Position seiner Karriere heraus. Der Kanadier war in seiner AMG-Mercedes C-Klasse in 1:23,462 Minuten 14 Hunderstelsekunden schneller als Le-Mans-Rekordgewinner Tom Kristensen aus Dänemark im Abt-Audi A4 (1:23,605).

Spengler: "Alles läuft momentan toll"

"Der Sommer ist nicht schlecht für mich. Es war eine gute Runde ohne Fehler - alles läuft momentan toll", meinte der Mercedes-Mann, der am kommenden Mittwoch 23 Jahre alt wird. Mit einer Prognose für das Rennen hielt er sich aber zurück: "Es wird schwierig, zumal Regen angekündigt ist. Außerdem habe ich in Tom Kristensen einen starken Gegner neben mir stehen." Spengler entriss Kristensen die Pole erst in allerletzter Sekunde. "Das war wohl eines der spannendsten Qualifyings der DTM-Geschichte. So muss es sein", meinte Mercedes-Sportchef Norbert Haug.

Den dritten Startplatz für den sechsten von zehn Läufen am Sonntag (14. 00 Uhr/live in der ARD) holte der viermalige DTM-Champion Bernd Schneider (1:23,698) in einem weiteren Mercedes. Damit ist die Startformation genau die umgekehrte Reihenfolge der Gesamtwertung, wo Schneider zur Saisonhalbzeit mit 38 Punkten vor Kristensen (30) und Spengler (24) liegt.

Bernd Schneider auf Startplatz acht

Der frühere Formel-1-Pilot Heinz-Harald Frentzen, der zuletzt bei seinem Arbeitgeber Audi wegen mangelnder Einstellung in der Kritik stand, schaffte mit Startplatz acht zumindest den Sprung in die letzte Quali-Runde der acht Zeitschnellsten.

Dabei gelang dem 39-jährigen Mönchengladbacher das Kunststück, seine ehemaligen Formel-1-Kollegen Mika Häkkinen (Finnland) und Jean Alesi (Frankreich) aus der jeweils nächsten Qualifikations-Runde zu werfen. Im ersten Durchgang war er drei Hunderstelsekunden schneller als Alesi, der damit nur Startplatz 15 erreichte. Im zweiten Durchgang schnappte er um zwei Hunderstelsekunden Alesis Mercedes-Kollegen Häkkinen Rang acht vor der Nase weg.

© SID

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