Motorsport DTM
Zwei Premieren bei DTM-Wochenende in Barcelona

Das DTM-Wochenende birgt gleich zwei Premieren: Erstmals gastiert die Deutsche Tourenwagen-Meisterschaft in Barcelona. Zudem gibt Rallye-Weltmeister Carlos Sainz als VIP-Chauffeur sein Debüt in einem DTM-Wagen.

Für DTM-Fans ist das am Samstag beginnende Renn-Wochenende gleich doppelt interessant: erstmals gastiert die Deutsche Tourenwagen-Meisterschaft am Sonntag (14.00 Uhr/live in der ARD) in Barcelona. Dabei stellt Lokalmatador Carlos Sainz als Volkswagen-Werksfahrer in einem DTM-Auto sein Können unter Beweis. Der zweimalige Rallye-Weltmeister chauffiert am Samstag von 17.15 bis 18.15 Uhr VIP-Gäste in einem 460 PS starken Audi A4 "DTM-Renntaxi" um den Circuit de Catalunya.

Sainz ist mit 26 Siegen und zwei Weltmeistertiteln (1990 und 1992) nicht nur einer der erfolgreichsten Rallyefahrer aller Zeiten - der 44-Jährige ist einer der populärsten Sportler Spaniens und in seiner Heimat für viele ein Idol wie hierzulande Formel-1-Superstar Michael Schumacher.

"El Matador" sammelt erste DTM-Erfahrungen

Seit Juni 2005 ist "El Matador" als Volkswagen-Werksfahrer im Marathon-Rallyesport engagiert, dieses Jahr war er im Race Touareg zwei erstmals bei der berühmten Rallye Dakar. Den ersten Auftritt der DTM in Spanien nutzt der Rallye-Star für Runden mit einem DTM-Auto.

Das Cockpit des Audi A4 DTM wird ihm Werksfahrer Mattias Ekström aus Schweden erklären. Der DTM-Champion des Jahres 2004 fährt gerne Rallyes und holte im August beim deutschen WM-Lauf Punkte für Skoda.

Spannendes Wochenende programmiert

Im Kampf um den DTM-Titel können sich die spanischen Fans auf ein spannendes Rennen freuen. Rekord-Champion Bernd Schneider (St. Ingbert) führt die Gesamtwertung im AMG-Mercedes C-Klasse mit nur zehn Punkten vor dem siebenmaligen Le-Mans-Gewinner Tom Kristensen (Dänemark) in einem Abt-Audi A4 an.

"Die DTM kommt nach Barcelona und wird dort die Kurzanbindung fahren und nicht die Grand Prix-Strecke aus der Formel 1- also eine Streckenvariante, auf der noch keiner der beiden Hersteller eine Testmöglichkeit hatte und die für alle völlig neu ist", erläutert Aud-Sportchef Wolfgang Ullrich: "Wir schauen zuversichtlich nach vorn. Wir hatten zwischen Zandvoort und Barcelona einen weiteren Entwicklungstest und haben uns für die kommenden Rennen bestens vorbereitet."

© SID

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