Motorsport Fia-GT-Cup
Bartels verpasst Podest in Monza nur knapp

Michael Bartels hat bei seinem Comeback beim 4. Saisonrennen der FIA-GT-Meisterschaft in Monza das Podest nur knapp verpasst. Der Titelverteidiger wurde Vierter, Sieger wurden Karl Wendlinger und Ryan Sharp.

Bei seinem Comeback nach neunwöchiger Pause in der FIA-GT-Meisterschaft hat Michael Bartels (Plettenberg) den Sprung auf das Siegerpodest nur knapp verpasst. Der Titelverteidiger belegte beim 4. Saisonlauf in Monza den vierten Rang. Der frühere Formel-1-Pilot hatte aber Pech, dass sein italienischer Partner Thomas Biagi mit dem werksunterstützten Maserati Mc12 zwei Runden vor Schluss von der Strecke abkam und ins Kiesbett rutschte. Dadurch fiel das Duo von Platz zwei auf Position vier zurück. Zuvor hatte Bartels wegen einer Nieren-Operation aussetzen müssen.

Bartels/Biagi hatten bei dem Zwei-Stunden-Rennen nach 66 Runden im Königlichen Park von Monza einen Rückstand von 15,175 Sekunden auf die siegreiche Paarung Karl Wendlinger (Österreich) und Ryan Sharp (Großbritannien) im Aston Martin Dbr9. Dieses Duo hatte im Qualifying auch die Pole Position erobert. Für den ehemaligen Formel-1-Piloten Wendlinger war es schon der 10. Erfolg in der FIA-GT-Meisterschaft.

Aus für Mücke und Bouchut nach Motorschaden

Der Berliner Stefan Mücke und der Franzose Christophe Bouchut schieden in der 22. Runde mit Motorschaden am Lamborghini Murcielago aus. Dadurch verloren die beiden auch die Spitzenposition in der Gesamtwertung und fielen mit 18 Zählern auf Rang fünf zurück.

Die Führung behielt Biagi mit 21 Punkten vor Wendlinger/Sharp (jeweils 20). In der Teamwertung verteidigte der Bartels-Rennstall Vitaphone Racing (Herborn) Platz eins erfolgreich. Geburtstagskind Christian Montanari (Italien/26) und Miguel Ramos (Portugal) im zweiten Maserati Mc12 des Vitaphone-Teams landeten mit einem Rückstand von 5,619 Sekunden auf Rang zwei.

In 14 Tagen steht in der Motorsport Arena Oschersleben (8. Juli) der einzige Auftritt der Sportwagenserie in Deutschland auf dem Programm. Dort hat Bartels 2006 sein "Heimspiel" gewonnen.

© SID

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