Motorsport Fia-GT-Cup
Gericht erkennt Bartels Scheider den Titel ab

Zwei Wochen nach dem Gewinn der FIA-GT-Meisterschaft sind Michael Bartels und Timo Scheider ihren Titel wieder los. Ein Gericht in Paris gab dem Einspruch des Larbre-Teams von Gabriele Gardel und Pedro Lamy recht.

Eine böse Überraschung gab es kurz vor Weihnachten für Michael Bartels (Plettenberg) und Timo Scheider (Altach). Die früheren DTM-Piloten durften sich nur 14 Tage lang als Titelträger in der FIA-GT-Meisterschaft fühlen. Wegen eines noch nicht näher definierten Formfehlers hob das Berufungsgericht des Automobil-Weltverbandes FIA die Disqualifikation des Schweizers Gabriele Gardel beim Saisonfinale in Bahrain auf, wodurch Gardel den Titel gewann.

Das deutsche Duo hatte nach Platz fünf in Bahrain im werksunterstützten Maserati Mc12 zunächst davon profitiert, dass Gardel und sein Partner Pedro Lamy (Portugal) im Ferrari 550 Maranello nach Platz vier aus der Wertung genommen wurde, weil nach dem Rennen nur noch 2,6 statt der geforderten drei Liter Benzin im Tank vorhanden waren. Das französische Larbre-Team legte gegen diesen Ausschluss Einspruch ein und bekam am Freitag in Paris Recht. Die Urteilsbegründung steht noch aus.

Nach dieser Entscheidung am "grünen Tisch" hatte Gardel in der Gesamtwertung einen Punkt Vorsprung (75:74) vor Scheider/Bartels, die sich mit dem Sieg in der Teamwertung trösten müssen. Letzte GT-Weltmeister aus Deutschland waren Bernd Schneider (St. Ingbert) 1997 und Klaus Ludwig (Roisdorf) 1998 jeweils in einem Mercedes.

© SID

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