Motorsport Formel1
Alonso erwartet selbstbewusst "Schumis" Attacke

Beim Großen Preis von Frankreich in Magny-Cours geht das Duell zwischen Weltmeister Fernando Alonso und Michael Schumacher in die nächste Runde. Beide Fahrer strotzen derzeit vor Selbstbewusstsein.

Nur noch 19 Punkte trennen Weltmeister Fernando Alonso noch von seinem ärgsten Rivalen im Kampf um die Formel-1-Krone. "Wir rechnen uns nach wie vor Chancen im WM-Kampf aus und das war nie anders", ist eben jener Michael Schumacher von einem spannenden Endspurt überzeugt. Nachdem der Kerpener beim vergangenen Rennen in Indianapolis gewinnen und damit endlich Boden auf den Spanier gutmachen konnte, soll nun beim Großen Preis von Frankreich in Magny-Cours am Sonntag (14.00 Uhr/live bei Premiere und RTL) der nächste Schritt folgen.

"Dieses Rennen bezaubert einen immer mit seiner ländlichen Idylle, mit seiner Ruhe und der sommerlichen Atmosphäre. Ich fahre eigentlich immer gerne dort, ich mag die Natur, mir liegt das", schwärmt "Schumi" auf seiner Homepage vom Frankreich-Rennen, dem 11. von 18 WM-Läufen. In Magny-Cours fuhr Schumacher bereits sieben Siege ein.

Magny-Cours ist für Schumacher ein gutes Pflaster

Für WM-Spitzenreiter Alonso gilt es hingegen, das Negativerlebnis von Indianapolis möglichst durch einen Sieg wieder aus dem Gedächntnis zu verbannen. Dort landete der 24-Jährige zum allerersten Mal in dieser Saison nicht auf einem der ersten beiden Plätze, sondern nur auf Position fünf. Mehr noch, vor "Indy" siegte der Iberer viermal in Serie. Seine Zuversicht blieb dabei offensichtlich nicht auf der Strecke, schließlich erwarte Alonso in Magny-Cours nun wieder, "auf dem Podium zu landen."

Aus deutscher Sicht darf man darüber hinaus gespannt sein, ob die "schwarze Serie" von Ralf Schumacher weiter anhält. Aus den vergangenen sieben Rennen holte "Schumi II" insgesamt nur einen einzigen Punkt, als er in Monaco auf Rang acht die Ziellinie überquerte. Ansonsten musste der deutsche Toyota-Pilot den Zieleinlauf stets aus der Box miterleben.

Testfahrer Kubica im Training vorn

Das freie Training ist Michael Schumacher ruhig angegangen. Der Ferrari-Pilot begnügte mit Platz sechs und war rund 1,2 Sekunden langsamer als BMW-Sauber-Testfahrer Robert Kubica aus Polen, der die erste Bestzeit fuhr.

Alonso landete bei herrlichem Sommerwetter und Temperaturen von 36 Grad Celsius auf dem dritten Platz. Auch Giancarlo Fisichella (Italien) war im zweiten Renault auf Rang fünf schneller als Schumacher. "Es sieht nicht schlecht aus, wir sind mit den Ergebnissen ganz zufrieden", war der Kerpener dennoch zufrieden.

© SID

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