Motorsport Formel1
Alonso ist der „Königsklassen-Krösus"

Nach dem Abschied des bisherigen Top-Verdieners Michael Schumacher bekommt nun Fernando Alonso die dickste Lohntüte im Formel-1-Zirkus. Der Spanier kassiert bei seinem neuen Arbeitgeber Mclaren-Mercedes inklusive Werbung in diesem Jahr geschätzte 30 Mill. Euro - das bedeutet gegenüber seinem Renault-Einkommen eine Steigerung um gleich 500 Prozent.

"Geld war nicht der entscheidende Grund, warum ich zu Mclaren gewechselt bin", beteuert der 25-Jährige, der sich in erster Linie auf die neue "sportliche Herausforderung" freut. Der "Silberpfeil" sei schon immer ein Auto gewesen, "in dem ich unbedingt mal sitzen wollte", sagt der Weltmeister der vergangenen beiden Jahre." Experten vermuten allerdings, dass sich Alonso nur deshalb so frühzeitig für einen Wechsel entschieden hat, weil er vor 16 Monaten Angst hatte, dass Renault aus der Formel 1 aussteigen könnte. "Ich denke nicht, dass der Wechsel seine ursprüngliche Absicht war. Er war sehr glücklich bei Renault", sagte Formel-1-Boss Bernie Ecclestone dem sid.

Mit seinem Gehalt, das sich aus 20 Mill. Euro Jahresgage und zehn Mill. an Werbeeinnahmen zusammensetzt, kann Alonso dem zurückgetretenen Rekord-Weltmeister Michael Schumacher aber nicht das Wasser reichen. Der erfolgreichste Rennfahrer der Geschichte brachte es in der letzten Saison seiner Karriere bei Ferrari auf angeblich 52 Mill. Euro. Das Privatvermögen Schumachers, der fortan als Berater für Ferrari tätig ist, wird auf mehr als eine halbe Milliarde Euro geschätzt.

Auch für Schumachers Nachfolger Kimi Räikkönen ist der rote Renner bereits zu einem Geldesel geworden. Der Finne, 2006 noch bei den "Silberpfeilen" unter Vertrag, belegt mit insgesamt 22 Mill. Euro den zweiten Platz. Das ist zwar nicht mal ein "halber" Schumi, doch sind es immerhin zehn Mill. Euro mehr als zuletzt bei Mclaren-Mercedes, wo ihn zahlreiche Pannen aus der Erfolgsspur brachten. Deshalb nimmt man es dem "Iceman" auch ab, wenn er den Wechsel mit der "besseren sportliche Perspektive" begründet.

Aus dem deutschen Fahrer-Quartett ist Ralf Schumacher ganz klar der Großverdiener. Der 31-Jährige, dessen Toyota-Team mit 350 Mill. Euro vor Mclaren-Mercedes (325 Millionen) und Ferrari (300) erneut über den Rekordetat aller elf Rennställe verfügt, schafft mit 17 Mill. Euro (14/3) als Dritter den Sprung aufs Treppchen.

Sutil der "ärmste Schlucker" der 22 Piloten

BMW-Sauber-Pilot Nick Heidfeld (Mönchengladbach) verdient in diesem Jahr geschätzte fünf Mill. Euro (4/1) und nimmt damit Platz neun ein. Nico Rosberg (Wiesbaden) kommt in seiner zweiten Saison bei Williams-Toyota auf zwei Mill. Euro (15/0,5), und Neuling Adrian Sutil (Gräfelfing) bringt es beim Spyker-Team auf 300 000 Euro Kilometergeld - damit ist er das Schlusslicht unter den 22 Piloten.

© SID

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