Motorsport Formel1
Ammermüller muss auch in Monte Carlo passen

Red-Bull-Testfahrer Michael Ammermüller muss nach seinem Kahnbeinbruch auch auf seinen Start beim GP2-Rennen in Monte Carlo verzichten. Den Ärzten ist das medizinische Risiko zu groß.

Red-Bull-Testfahrer Michael Ammermüller muss in der GP2-Rennserie weiter zuschauen. Nach seinem Kahnbeinbruch muss der Youngster auch auf die Teilnahme beim prestigeträchtigen Rennen am Samstag in Monte Carlo (16.00 Uhr) verzichten. "Ich wollte gerne fahren, aber die Ärzte von Red Bull haben gesagt, dass das Risiko zu groß wäre", sagte Ammermüller am Mittwoch dem Sport-Informations-Dienst (sid).

Der 21-Jährige aus Pocking hatte sich beim Saisonauftakt der GP2-Serie in Bahrain den Kahnbeinbruch zugezogen und danach bereits die beiden Läufe in Barcelona verpasst. Am Dienstag hatte zwar Dr. Andreas Priol aus Salzburg, der Ammermüller am 20. April operiert hatte, gesagt, "dass ein Start zwar möglich, aber am Limit wäre", meinte der Bayer, der daraufhin direkt nach Monte Carlo geflogen war.

"Der Knochen ist noch nicht zusammengewachsen"

Dort ließ er sich noch vor dem obligatorischen Check beim Rennarzt von den Medizinern des Red-Bull-Teams untersuchen, die ihm vom Start abrieten. "Der Knochen wird zwar von einer Metallplatte gehalten, ist aber noch nicht wieder zusammengewachsen. Es könnte sein, dass sich beim Rennen die Schraube lockert. Wenn das passiert, hätte ich ein Riesenproblem", sagte Ammermüller, der mit Titelambitionen in seine zweite GP2-Saison gegangen war.

Schon vor dem Rennen in Monte Carlo hat er bereits 31 Punkte Rückstand auf den führenden BMW-Sauber-Piloten Timo Glock (Wersau).

© SID

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