Motorsport Formel1
Briatore nimmt seinen Hut, Renault „gesteht“

Renault legt ein Geständnis ab, Flavio Briatore muss gehen: Der größte Skandal in der Geschichte der Formel 1 ist perfekt. In der Unfall-Affäre von Singapur haben die Franzosen völlig überraschend ihre Schuld eingestanden und sich von ihrem schillernden Teamchef getrennt.

"Wir werden die aktuellen Anschuldigungen der FIA bezüglich des Singapur-Grand-Prix nicht bestreiten. Wir möchten ebenso bekannt geben, dass Teamchef Flavio Briatore und Chefingenieur Pat Symonds das Team verlassen haben", hieß es in einer am Mittwoch verbreiteten Mitteilung von Renault.

Noch in den vergangenen Tagen hatten Briatore und das Team alle Anschuldigungen zurückgewiesen. Was nun den Sinneswandel herbeiführte, blieb zunächst völlig offen. Schlimmstenfalls droht Renault der sofortige WM-Ausschluss und eine hohe Geldstrafe.

Möglicherweise wollten die Franzosen dem aber auch mit der Trennung von den beiden entscheidenden Figuren in der Affäre zuvorkommen. So wurde am Mittwoch bereits spekuliert, Renault sei möglicherweise zu einem Bauernopfer gedrängt worden. Fakt ist jedenfalls, dass es sich die Formel 1 nicht leisten kann, einen weiteren Hersteller zu verlieren.

Renault: Kein Kommentar bis zur Anhörung

Weitere Kommentare will der Rennstall bis zur geplanten Anhörung vor dem Automobil-Weltverband FIA am kommenden Montag nicht abgeben. Dann dürfte auch die Zukunft des gesamten Teams geklärt werden.

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