Motorsport Formel1
Dennis verweigert Montoya die "Freigabe"

Das Ziel, noch in diesem Jahr in der amerikanischen Nascar-Serie Rennen zu bestreiten, ist für Juan Pablo Montoya in weite Ferne gerückt. Mclaren-Mercedes-Teamchef Ron Dennis verweigert die "Freigabe".

Die Pläne von "Aussteiger" Juan Pablo Montoya im Land der unbegrenzten Möglichkeiten könnten ganz schnell an einer einfachen "Freigabe" scheitern. "Er steht noch bis zum Saisonende bei uns unter Vertrag und kann deshalb nicht vorher in irgendeiner anderen Rennserie starten", sagte Mclaren-Teamchef Ron Dennis am Freitag in Magny-Cours, wo am Sonntag (14.00 Uhr/live bei Premiere und RTL) der Große Preis von Frankreich als 11. Lauf zur Formel-1-WM stattfindet.

Mclaren-Mercedes und Montoya hatten sich Anfang der Woche getrennt - in beiderseitigem Einvernehmen, wie es zunächst hieß. Der Kolumbianer hatte seinen Wechsel in die amerikanische Nascar-Serie angekündigt. Der 30-Jährige, der sich derzeit in Miami erholt, will noch in diesem Jahr erste Rennen in der Nascar-Serie fahren. Der Südamerikaner droht angeblich auch mit rechtlichen Schritten, um ausstehende Gehaltsforderungen in Höhe von drei Mill. Dollar einzuklagen.

Dennis betonte dagegen, dass Mclaren-Mercedes das letzte Wort habe. "Wenn wir es wollen, muss er wieder für uns testen und Rennen fahren", sagte der Engländer und sorgte damit für eine Fortsetzung der Chaostage bei dem einstigen Topteam. Das sei einzig und allein die Option des Teams, erläuterte Dennis.

Auf die Frage, ob Montoya in diesem Jahr in der Nascar-Serie starten darf, sagte Dennis unmissverständlich: "Nein! Es sei denn, wir erzielen irgendeine Einigung mit der Nascar oder Juan Pablo selbst." Am Wochenende in Frankreich wird der Kolumbianer durch Testfahrer Pedro de la Rosa (Spanien) ersetzt.

© SID

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