Motorsport Formel1
Ecclestone hält Schumacher für ersetzbar

Michael Schumacher ist zwar der Superstar der Formel 1, doch glaubt Bernie Ecclestone, dass nach dem Karriereende des Deutschen andere Fahrer diese Rolle übernehmen werden. Ein Kandidat dafür sei Nico Rosberg.

Sollte Michael Schumacher nach der Saison 2006 sein Lenkrad an den Nagel hängen, würde das der Popularität der Formel 1 keinen Abbruch tun. Das glaubt zumindest Formel-1-Boss Bernie Ecclestone. "Kein Fahrer, keine Person wird je größer sein als die Formel 1 an sich. Es würde zwei, drei Rennen dauern, dann hätten wir einen anderen Superstar", sagte der Engländer in einem Interview für das am Freitag erschienene Motorsport-Sonderheft der Sport Bild.

Das Potenzial, in die Fußstapfen des siebenmaligen Champions zu treten, hätten laut Ecclestone Nico Rosberg, der in diesem Jahr als vierter Deutscher neben Michael und Ralf Schumacher sowie Nick Heidfeld in der Formel 1 an den Start geht, Nelson Piquet Jr. aus Brasilien oder auch der Finne Heikki Kovalainen.

Ecclestone kritisiert Dennis

Den Spanier Fernando Alonso, der 2005 Schumacher entthront hat und jüngster Weltmeister aller Zeiten wurde, nannte "Big Bernie" nicht. Stattdessen kritisierte er, dass der Wechsel des Spaniers von Renault zu Mclaren-Mercedes für die Saison 2007 schon im Dezember durch Mclaren-Chef Ron Dennis bekannt gegeben wurde. "Für mich war es falsch, dass Ron Dennis nicht vorher mit Flavio Briatore über die Bekanntgabe des Deals geredet hat. Es war einfach nur dumm", sagte Ecclestone.

Ehrgeiziger Schumacher gönnt sich keine Pause

Schumacher will sich unterdessen den Titel von Alonso zurückholen und hat dafür in der Vorbereitung besonders hart an seiner Fitness gearbeitet. "Ich habe den gesamten Winter über trainiert. Sonst habe ich nach Saisonende erst mal eine Pause eingelegt", sagte der 37 Jahre alte Kerpener der gleichen Zeitung. Sein Ziel für dieses Jahr hat er nach der verkorksten Saison 2005 klar formuliert. "Ich will die Titel wiederhaben", sagte Schumacher.

Trotz eines Leistungsverlustes von rund 200 PS gegenüber den alten Zehnzylindermotoren hat Schumacher am neuen V8-Triebwerk seine Freude: "Der neue Motor macht richtig viel Spaß. Die Leistung des Motors ist direkter übertragbar, weil sie nicht so hoch ist."

© SID

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