Motorsport Formel1
Ecclestone von Schumi-Comeback überzeugt

Bernie Ecclestone sieht das Karriereende von Michael Schumacher keinesfalls als endgültig an. "Warten wir ab was passiert, vielleicht fährt er schon 2007 wieder. Renault würde ihn sofort nehmen", so der Formel-1-Boss.

Formel-1-Boss Bernie Ecclestone sieht die Karriere von Michael Schumacher trotz des angekündigten Rückzuges noch lange nicht als beendet an und hat ein Engagement bei seinem derzeitigen WM-Gegner Renault ins Gespräch gebracht. "Warten wir mal ab, was nach der Saison noch so alles passiert. Vom Können und der Fitness her kann er mindestens noch zwei Jahre fahren", schrieb Ecclestone in einem Beitrag für die Sport Bild. Wenn er es sich nach seinem Rücktritt doch anders überlege, könne er 2007 schon wieder ein Cockpit haben.

"Ich weiß: Renault würde ihn sofort nehmen. Es liegt nur an ihm. Deshalb sage ich nicht Goodbye sondern auf Wiedersehen, Michael", so der Brite. Das Weltmeister-Team hat nach dem Abschied von Titelverteidiger Fernando Alonso (Spanien) zum Saisonende zu Mclaren-Mercedes keinen absoluten Topfahrer unter Vertrag. Die Cockpits sind derzeit an Schumachers Fußballkumpel Giancarlo Fisichella (Italien) und den Debütanten Heikki Kovalainen (Finnland) vergeben.

Manager Weber signalisiert Gesprächsbereitschaft

Die Ecclestone-Aussagen heizen die Spekulationen um einen Rücktritt vom Rücktritt des 37-Jährigen weiter an. Ferrari will Schumacher als Testfahrer verpflichten, und auch bei Red Bull ist der siebenmalige Weltmeister im Gespräch. Schumachers Manager Willi Weber hatte ein Comeback nach einer Auszeit nicht ausgeschlossen: "Ich gehe jedenfalls ans Telefon, wenn Teamchefs anrufen."

Ecclestone bezeichnet Schumacher als Superstar und vergleicht ihn mit Tiger Woods, Roger Federer oder Valentino Rossi. "Um Michael sporthistorisch einzuordnen: Muhammad Ali und Ayrton Senna waren vielleicht die größten Superstars überhaupt, aber Michael ist nicht weit weg von ihnen", so Ecclestone. Trotzdem glaubt der Formel-1-Boss, dass die Königsklasse des Motorsports auch ohne Schumacher in Deutschland eine gute Zukunft hat: "Die Formel 1 ist größer als jeder Fahrer."

© SID

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