Motorsport Formel1
Fernando Alonso fühlt sich benachteiligt

Formel-1-Weltmeister Fernando Alonso hat sich über sein Standing im Mclaren-Mercedes-Team beschwert: "In einem englischem Team mit einem englischen Kollegen wussten wir, dass alle Hilfe und Unterstützung ihm gehört."

Spaniens Formel-1-Weltmeister Fernando Alonso ist unglücklich über sein Standing im Mclaren-Mercedes-Team und äußerte zudem Kritik an der britischen Presse. "Von Anfang an war ich mit der Situation nicht ganz zufrieden. Ich bin in einem englischem Team mit einem englischen Kollegen, der hervorragend fährt. Wir wussten, dass alle Hilfe und Unterstützung ihm gehört", sagte Alonso dem spanischen Radiosender Cardena Ser, nachdem sein Teamkollege Lewis Hamilton beim Großen Preis von Kanada seinen ersten Sieg gefeiert hat und auch die alleinige Führung in der WM-Wertung vor Alonso übernommen hatte.

Mercedes-Sportchef Norberth Haug trat den Vorwürfen des WM-Champions allerdings entgegen: "In der Hitze des Gefechts wird hie und da was gesagt, das bei genauerer Betrachtung keinen Bestand hat. Wir haben zwei vollkommen gleichberechtigte Fahrer. Mclaren-Mercedes ist für diese Fairness bekannt, und dabei wird es auch bleiben."

Verständnis zeigte Alonso nach dem Hamilton-Triumph für die große Freude der britischen Mechaniker im Mclaren-Mercedes-Team: "Bei mir freuen sie sich nicht so sehr, aber das verstehe ich." Hart ins Gericht geht er dagegen mit den britischen Medien. "Das sehe ich schon anders. Wir wissen, wie sie sind. Die spanische Presse zeigt mehr Respekt als ihre englischen Kollegen."

© SID

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