Motorsport Formel1
Ferrari dominiert Auftakt in Barcelona

Weltmeister Kimi Räikkönen und Ferrari-Teamkollege Felipe Massa haben am Freitag im Freien Training zum Großen Preis von Spanien die Topzeiten hingelegt. Bester deutscher Pilot war Nico Rosberg.

Der Ferrari-Rennstall mit Weltmeister Kimi Räikkönen und Felipe Massa hat nach dem Doppelsieg von Bahrain auch am Freitag beim Auftakt zum Großen Preis von Spanien für die Bestmarken gesorgt. Im Freien Training auf dem Circuit de Catalunya in Barcelona holte WM-Spitzenreiter Räikkönen in 1:20,649 Minuten die Spitzenzeit des Tages, Massa (1:20,699) war als Zweitplatzierter fünf Hundertstelsekunden langsamer.

Auf Rang drei fuhr Lewis Hamilton im Mclaren-Mercedes (1:21,192). Hinter dem Briten landete der Pole Robert Kubica (1:21,568), dessen BMW-Sauber-Team am Sonntag am 848. Tag seines Bestehens erstmals als Spitzenreiter der Konstrukteurs-WM in ein Formel-1-Rennen geht.

Heidfeld: "Passabler Tag"

Aus deutscher Sicht verliefen die beiden Trainingssessions in Spanien enttäuschend. Nick Heidfeld (Mönchengladbach/1:22,278) landete im zweiten BMW-Sauber auf Position elf und sprach danach von einem "passablen ersten Tag ohne gravierende Probleme. "Quick Nick", der vor dem Rennen am Sonntag (14.00 Uhr/live bei Premiere und RTL) mit 16 Punkten drei Zähler hinter Räikkönen liegt, war lediglich zweitbester der fünf deutschen Fahrer.

Nico Rosberg (Wiesbaden/1:1:22,266) landete im Williams-Toyota auf Platz zehn. Auf Rang 13 fuhr Adrian Sutil (Gräfelfing/1:22,548) im Force-India-Ferrari. Timo Glock (Wersau/1:23,002) wurde im Toyota 16., Sebastian Vettel (Heppenheim/1:23,661) steuerte seinen Toro-Rosso-Ferrari auf Platz 19.

Sutil war am Freitag nur 165 Tausendstelsekunden langsamer als sein erfahrener Teamkollege Giancarlo Fisichella (Italien), den er am Vormittag sogar noch knapp hinter sich gelassen hatte. Glock und Vettel landeten knapp vor ihren Teamkollegen Jarno Trulli (Italien) und Sebastien Bourdais (Frankreich).

Pfeifkonzert für Hamilton

Unterdessen pfiffen die spanischen Fans Vize-Weltmeister Hamilton nach dem Training auf dem langen Weg der Boxengasse zurück ins Fahrerlager gnadenlos aus. Die Anhänger von Renault-Pilot Fernando Alonso (Trainingssechster/1:21,933) buhten noch lauter, als der Mclaren-Mercedes-Pilot ihnen noch einmal freundlich zuwinkte. Die Spanier machen ihn offenbar immer noch dafür verantwortlich, dass Alonso im vorigen Jahr den WM-Titel verloren hat.

Zumindest erreichten die Schmähungen nicht das Ausmaß von Anfang Februar, als Hamilton bei Testfahrten in Jerez rassistisch beschimpft und mit Gegenständen beworfen worden war. Für eine Wiederholung eines Skandals dieser Tragweite hat der Automobil-Weltverband FIA Spanien mit ernsthaften Konsequenzen bis zum Verlust seiner Rennen angedroht.

© SID

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