Motorsport Formel1
Ferrari droht mit Rückzug zum Saisonende

Ferrari hat für einen Paukenschlag in der Budget-Kontroverse der Formel 1 gesorgt. Falls die geplanten Regeln Bestand haben sollten, will sich das Team zum Saisonende zurückziehen.

Ferrari hat im Streit um die geplante "Zweiklassengesellschaft" in der Formel 1 für einen Paukenschlag gesorgt: Der Team-Weltmeister kündigte nach einer Vorstandssitzung am Dienstag unmissverständlich an, aus der Formel 1 auszusteigen, falls der Weltverband FIA seine umstrittenen Regeländerungen nicht zurücknimmt.

"Wenn sich die Regeln nicht ändern, werden wir 2010 nicht an der Formel 1 teilnehmen", hieß es in einer Mitteilung: "Ferrari bestätigt noch einmal seine oppositionelle Haltung zu den neuen Regeln und hat nicht vor, für die WM 2010 zu melden." Neben Ferrari hatten auch BMW, Toyota und Red Bull mit einem Ausstieg aus der Königsklasse des Motorsports gedroht.

Die FIA plant für 2010 die Einführung einer freiwilligen Budgetgrenze von rund 44 Mill. Euro ohne Fahrergehälter. Den Teams, die sich dafür entscheiden, will sie mehr Freiheiten in der Aerodynamik und beim Motor einräumen. Experten schätzen diesen Vorteil auf bis zu zwei Sekunden pro Runde.

In den nächsten Tagen soll es in London ein Gespräch der Teamvereinigung Fota mit FIA-Präsident Max Mosley geben.

© SID

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%