Motorsport Formel1
Ferrari enthüllt Flitzer am Dreikönigstag

Bereits am 6. Januar wird Titelverteidiger Ferrari seinen Formel-1-Boliden für die kommende Saison präsentieren. Der Autohersteller hat vergangenes Jahr mit einem Gewinn von 230 Mill. Euro einen Firmenrekord erzielt.

Der Nachfolger des Weltmeistermodells F2007 wird bereits Anfang des kommenden Jahres von Titelverteidiger Ferrari der Öffentlichkeit vorgestellt. Der neue Bolide des Formel-1-Rennstalls, mit dem der Finne Kimi Räikkönen seinen WM-Titel erfolgreich verteidigen soll, wird am 6. Januar in Maranello präsentiert. Am Tag nach der Vorstellung wird der neue Wagen auf der Hausstrecke in Fiorano seine ersten Testrunden fahren, kündigte Ferrari-Präsident Luca di Montezemolo an.

Wirtschaftliches Rekordjahr

"Wir haben ein außerordentliches Jahr erlebt. Unser Sieg war noch schöner als sonst, weil er unerhofft kam. Wir haben gelitten, doch immer an den Sieg geglaubt. Wir hoffen, dass wir auch 2008 erfolgreich sein werden", sagte Montezemolo.

Auch wirtschaftlich lief bei den "Roten" alles rund. Mit einem Jahresgewinn von 230 Mill. Euro stellte Ferrari einen absoluten Rekord in seiner Firmengeschichte auf. Im vergangenen Jahr hatte der Gewinn noch 183 Mill. Euro betragen.

Ferrari stellte außerdem einen Verkaufsrekord auf: Mehr als 6 000 der Luxus-Sportwagen wurden weltweit abgesetzt. "Und wir haben eine noch sehr lange Warteschlange von Personen, die unsere Autos bestellt haben. Wir haben auch die Märkte erweitert, auf denen wir präsent sind. Im Jahr 2007 haben wir 180 Ferrari in China verkauft. 30 Ferrari-Shops haben wir in verschiedenen Teilen der Welt eröffnet", sagte di Montezemolo stolz.

Zudem lud der Ferrari-Präsident den Mitarbeiter eines Copyshops in England, der den Formel-1-Skandal ans Tageslicht gebracht hat, zum Dank nach Italien ein. "Wäre er nicht gewesen, hätten wir nie von der Sache erfahren. Deshalb laden wir ihn ein, unsere Rennstrecke in Mugello und unser Werk zu besichtigen", sagte Montezemolo.

Der Mitarbeiter des Copyshops nahe der Mclaren-Fabrik im englischen Woking hatte Ferrari im vergangenen Juni informiert, nachdem die Ehefrau des damaligen Mclaren-Chefdesigners Mike Coughlan Ferrari-Dokumente kopiert hatte. Im Zuge der darauf folgenden Ermittlungen wurde Ferrari-Konkurrent Mclaren-Mercedes vom Automobil-Weltverband FIA zu der Rekord-Geldstrafe von 100 Mill. Dollar verurteilt und aus der Konstrukteurswertung ausgeschlossen.

© SID

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