Motorsport Formel1
Ferrari hadert mit Abu-Dhabi-Strategie

Die Verantwortlichen bei Ferrari beschäftigt noch immer die taktische Entscheidung, die Fernando Alonso in Abu Dhabi den Formel-1-Titel gekostet hat.

Die Verantwortlichen von Ferrari hadern noch immer mit der falschen taktischen Entscheidung, in Folge derer der Spanier Fernando Alonso den Formel-1-Titel an Sebastian Vettel verlor. "Es war eine impulsive und falsche Entscheidung", wird Ferraris Technik-Chef Aldo Costa am Mittwoch in der italienischen Tageszeitung La Repubblica zitiert. "Wir haben es bei diesem Rennen nicht geschafft, unser Bestes zu geben und ein mittelmäßiges Ergebnis zu erzielen, was uns gereicht hätte", sagte Costa.

Alonso war beim Saisonfinale in Abu Dhabi schon in Runde 15 zu einem Reifenwechsel an die Box gekommen und hing in Folge des taktischen Fehlers bis zum Ende des Rennens hinter Renault-Pilot Witali Petrow fest. Platz sieben reichte beim Sieg Vettels letztlich nicht, um den Spitzenplatz in der Fahrerwertung erfolgreich vor dem Deutschen zu verteidigen.

In der Ferrari-Box habe bei der Zieleinfahrt Alonsos eine "eisige Stimmung" geherrscht. "Wir haben fünf Minuten lang nur auf die Monitore gestarrt. Keiner hat sich bewegt, keiner hat sich den Helm ausgezogen, keiner sprach, keiner wollte die Realität akzeptieren", so Costa, der seit dem Rennen nach eigenen Angaben mehrmals "von Alpträumen" geplagt wurde.

© SID

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