Motorsport Formel1
Ferrari-Teamchef: Ende "unsinniger Heuchelei"

Ferraris Teamchef Stefano Domenicali hat die Aufhebung des Teamorder-Verbots begrüßt. "Nun haben wir uns endlich von dieser unsinnigen Heuchelei verabschiedet", sagte er.

Ferrari-Teamchef Stefano Domenicali hat die Aufhebung des Teamorder-Verbots in der Formel 1 als Ende "unsinniger Heuchelei" bezeichnet. "Die Formel 1 ist ein Mannschaftssport, und wir haben immer dafür gekämpft, dass sie auch so behandelt wird. Nun haben wir uns endlich von dieser unsinnigen Heuchelei verabschiedet", sagte Domenicali: "Für extreme Situationen beinhalten die Regeln doch ohnehin schon Strafen."

Der Weltrat des Automobil-Weltverbandes FIA beschloss am Freitag, den umstrittenen Artikel 39.1 zu streichen. Beim Großen Preis von Deutschland Ende Juli hatte der Brasilianer Felipe Massa seinen aussichtsreicher im WM-Rennen liegenden Kollegen Fernando Alonso überholen lassen. Ferrari war mit einer Geldstrafe von 100 000 Dollar belegt worden, durfte die Punkte aber behalten.

Die FIA erinnerte die Teams vorsichtshalber daran, dass jede Handlung, die dem Sport schadet, durch den Artikel 151c des für alle Rennserien gültigen Internationalen Sporting Code weiterhin bestraft werden kann.

Für die kommende Saison hat Domenicali zudem Sebastian Vettel den Kampf angesagt: "2011 müssen wir von Beginn an ein siegfähiges Auto haben, damit wir nicht wie in dieser Saison aufholen müssen." 2010 hatte Ferrari-Pilot Fernando Alonso nach einer großen Aufholjagd den Titel im letzten Rennen gegen Vettel verloren.

© SID

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