Motorsport Formel1
Ferraris melden sich zurück

Im Training zum Großen Preis von Frankreich fuhren Kimi Räikkönen und Felipe Massa im Ferrari die schnellsten Zeiten. Nico Rosberg landete in seinem Williams auf dem siebten Platz, Ralf Schumacher wurde Zehnter

Ferrari-Pilot Kimi Räikkönen ist im Training zum Großen Preis von Frankreich zur Bestzeit gefahren und hat die Dominanz von Mclaren-Mercedes vorerst beendet. Der Finne fuhr im ersten Test für das Rennen in Magny-Cours am Sonntag (14.00 Uhr Mesz/live bei Premiere und RTL) 1:15,382 Minuten. Platz zwei belegte sein Teamkollege Felipe Massa (Brasilien/1:15,447) im roten Renner vor dem Überraschungs-Dritten Scott Speed (Toro Rosso). WM-Spitzenreiter Lewis Hamilton landete im Mclaren-Mercedes mit vier Zehntelsekunden Rückstand auf Räikkönen auf dem vierten Platz. Der Brite führt die WM-Wertung vor dem 8. von 17. Saisonrennen mit 58 Punkten vor seinem spanischen Teamkollegen Fernando Alonso an (48). Der Weltmeister kam nicht über Rang acht hinaus und hatte einen spektakulären Ausritt durchs Kiesbett.

Bester Deutscher war in der Kombination beider Trainingssitzungen Williams-Pilot Nico Rosberg (Wiesbaden) in 1:16,003 Minuten auf Rang sieben. Ralf Schumacher zeigte im Toyota als Zehnter einen Formanstieg. Nick Heidfeld (Mönchengladbach) landete im BMW auf Platz 15. 22. und damit Letzter war Adrian Sutil (Gräfelfing) im Spyker-Ferrari.

Toyota-Pilot Schumacher hofft nach der Kritik der vergangenen Wochen auf die Wende in Magny-Cours. "Ich habe hier eine gute Statistik und verbinde schöne Erinnerungen an den Kurs. Hier holte ich 2001 meine erste Pole Position und 2003 einen Sieg." Er sei optimistisch, dass Toyota erneut um Punkte kämpfen kann. Vor allem für das Qualifying ist "Schumi II" diesmal besonders motiviert. "Ich habe am Samstag meinen 32. Geburtstag und hoffe allein aus diesem Grund, dass ich ihn mit einer guten Platzierung feiern kann. Ein paar WM-Punkte wären dann ein tolles Geschenk."

Ein geglücktes Comeback feierte Robert Kubica auf Rang zwölf. Der Pole saß drei Wochen nach seinem schweren Unfall in Montreal erstmals wieder im BMW-Sauber und war auf Anhieb schneller als Teamkollege Nick Heidfeld. Der Mönchengladbacher, der allerdings über Rückenschmerzen klagte und sich schonen musste, fuhr auf den 15. Platz. 22. und damit Letzter war Adrian Sutil (Gräfelfing) im Spyker-Ferrari.

© SID

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%