Motorsport Formel1
FIA testet Formel 1 unter Flutlicht

Mit Hilfe einer Flutlichtanlage hat der Automobil-Weltverband FIA in Indianapolis erste Tests für ein Formel-1-Rennen bei Nacht durchgeführt. "Es war positiv", fasste Pressechef Richard Woods die Erfahrungen zusammen.

Die FIA geht neue Wege: Im Vorfeld des Großen Preises der USA in Indianapolis hat der Automobil-Weltverband einen ersten Test für künftig geplante Formel-1-Rennen bei Nacht durchgeführt. "Es war positiv", bestätigte FIA-Pressechef Richard Woods dem Sport-Informations-Dienst (sid) und erklärte, dass es sich dabei um den Auftakt eines Programms mit mehreren Tests gehandelt habe.

Auf einem Teil des Indianapolis Motor Speedway hatte die FIA eine Flutlichtanlage einer US-Firma einschalten lassen, die auch für die Ausleuchtung von Nachtrennen der amerikanischen Nascar-Serie, der Cart-Serie und der Indy Racing League zuständig ist. Dann fuhren der frühere DTM-Pilot Bernd Mayländer mit seinem Safety Car sowie ein Medical Car durch die Passagen, um die Lichtverhältnisse einschätzen zu können.

Nachtrennen auf der Tagesordnung

Bei ihrer Premiere in Singapur 2008 soll die Formel 1 zum ersten Mal bei Dunkelheit fahren. Auch im benachbarten Malaysia und in Australien wird über Nachtrennen nachgedacht. Einige Fahrer haben sich bereits positiv über diese Pläne geäußert, wenn sicher sei, dass die Beleuchtung nicht durch einen technischen Defekt ausfallen kann. "Es ist schließlich kein Fußballspiel, wo nichts passiert, wenn das Licht ausgeht. Bei Tempo 300 kann das zu einem Problem werden", meinte BMW-Sauber-Pilot Nick Heidfeld.

© SID

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