Motorsport Formel1
Formel-1-Zirkus zieht ab 2009 nach Indien

Die Formel 1 wird um einen exotischen Schauplatz reicher. Wie das indische NOK bestätigte, plant Bernie Ecclestone ab 2009 Rennen in dem asiatischen Land. Dem US-Grand-Prix in Indianapolis droht dagegen das Aus.

Die Globalisierung macht auch vor der Formel 1 nicht Halt. Ab 2009 soll als neuester Standort erstmals Indien Schauplatz der Weltmeisterschaft werden. Der Präsident des indischen NOK, Suresh Kalmadi, präsentierte auf einer Pressekonferenz am Donnerstag in Neu-Delhi ein entsprechendes Schreiben von Formel-1-Boss Bernie Ecclestone.

Damit erobert die Formel 1 weiterhin in rasantem Tempo Märkte in Europa und Asien. 2008 wird der ohnehin prall gefüllte WM-Kalender mit dem Stadtrennen in Valencia und der Premiere in Singapur erweitert. Für 2009 steht nach wie vor Abu Dhabi auf der Warteliste, für 2010 ist Südkorea erster Anwärter. Zudem ist Suzuka als zweiter japanischer Grand Prix neben Fuji im Gespräch.

Ecclestone droht Indianapolis

Dagegen muss Indianapolis, seit 2000 Schauplatz des US-Grand-Prix, um die Verlängerung des in diesem Jahr auslaufenden Vertrages mit Ecclestone bangen. "Für die Formel 1 gibt es in den USA bessere Schauplätze als Indianapolis", sagte Ecclestone, der mit einem Stadtrennen in Las Vegas oder New York liebäugelt.

Der Brite könnte sich nach eigenem Bekunden auch vorstellen, seinen milliardenschweren PS-Zirkus ganz aus den USA abzuziehen: "Weltweit gibt es sehr viel bessere Märkte. Wir haben nicht viele Sponsoren, kein Team und nur einen Fahrer aus den USA."

© SID

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