Motorsport Formel1
Glock: "Ich konnte es kaum glauben"

Timo Glock hat am Hungaroring eine überzeugende Leistung gezeigt. Der Toyota-Pilot äußert sich im Interview über seinen ersten Podiumsplatz und den Aufwärtstrend seit Hockenheim.

Timo Glock landete beim elften Formel-1-Saisonlauf in Ungarn auf einem sensationellen zweiten Platz. Der Toyota-Pilot feierte vor den Toren Budapests seinen ersten Podiumsplatz. Im Interview spricht der 26-Jährige über sein "perfektes Wochenende", über die spektakuläre Schlussphase des Rennens und den von den Medien dramatisierten Unfall von Hockenheim.

Frage: "Ihr erster Podiumsplatz in der Formel 1, was ist das für ein Gefühl?"

Timo Glock: "Es ist einfach unglaublich, zur Halbzeit meiner ersten Saison auf dem Podium zu stehen. Es war für mich ein perfektes Wochenende."

Frage: "Wie haben Sie die turbulente Schlussphase erlebt?"

Glock: "Als ich Massa ausrollen sah und wusste, dass ich Zweiter bin, konnte ich es kaum glauben. Am Ende kam dann noch Räikkönen näher. Aber ich wusste, dass es sehr schwierig ist, hier zu überholen. Ich musste dann einfach sehen, keine Fehler mehr zu machen."

Frage: "Hätten Sie nach Ihrem guten Qualifying mit Rang fünf gedacht, dass das Rennen für Sie noch so viel besser laufen könnte?"

Glock: "Ich hätte nie gedacht, dass ich von Platz fünf aufs Podium fahren könnte. Aber ich hatte einen guten Speed bis in die Endphase des Rennens, als ich mit meinem letzten Reifensatz dann unter Druck von Kimi geraten bin. Ich hatte schon in Hockenheim ein gutes Auto in der Rennabstimmung, das ich an meinen Stil angepasst hatte. Das konnte ich hier im Qualifying und im Rennen bestätigen."

Frage: "Hatten Sie keine Nachwirkungen mehr von Ihrem Unfall vor zwei Wochen in Hockenheim?"

Glock: "Nein, das ist in den Medien deutlich dramatischer gemacht worden als es war. Ich hatte mich schon am Abend nach dem Rennen wieder gut gefühlt, aber man wollte mich zur Sicherheit noch über Nacht im Krankenhaus behalten."

Frage: "War die Hitze in Budapest ein Problem?"

Glock: "Ein bisschen schon. Ich hatte in der letzten Woche bei den Testfahrten etwas falsches gegessen. Gegen Ende des Rennens bekam ich dann wieder Magenprobleme."

© SID

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