Motorsport Formel1
Häkkinen feiert Formel-1-Comeback für einen Tag

Bei Testfahrten auf dem Circuit de Catalunya in Barcelona hat Ex-Weltmeister Mika Häkkinen im Mclaren-Mercedes sein Comeback gefeiert. Allerdings sollen die Übungsrunden eine einmalige Aktion bleiben.

Der Finne Mika Häkkinen hat ein kurzes Comeback in der Formel 1 gefeiert. Der zweimalige Weltmeister, seit 2005 für Mercedes in der DTM unterwegs, absolvierte am Donnerstag in Barcelona eine Testfahrt im aktuellen Mclaren-Mercedes und erfüllte sich damit einen großen Wunsch.

"Der heutige Tag war wirklich interessant für mich und ich habe die Möglichkeit sehr genossen, nach fünf Jahren mal wieder ein Formel-1-Auto zu fahren, besonders für das Team, mit dem ich meine beiden WM-Titel gewonnen habe", sagte der "fliegende Finne", der auf dem Circuit de Catalunya insgesamt 79 Runden drehte, in denen er rund drei Sekunden langsamer war als Ferrari-Testpilot Luca Badoer.

"Wir haben ihm diese Gelegenheit gerne gegeben", sagte Mercedes-Sportchef Norbert Haug dem Sport-Informations-Dienst (sid): "Mika hatte bei seinem Besuch beim Formel-1-Finale in Brasilien, wo Michael Schumacher sein letztes Rennen fuhr, wohl ein bisschen Lunte gerochen und großes Interesse bekundet, mal ein aktuelles Formel-1-Auto zu fahren. Und wir dachten, dass dabei aufgrund seiner großen Erfahrung und seiner Fähigkeiten sicher auch etwas für das Team dabei herauskommt. Er ist viel gefahren und hat ein sehr gutes Feedback gegeben."

Häkkinen auch zukünftig in der DTM

Häkkinen, der 1998 und 1999 Weltmeister war, hatte nach der Saison 2001 seine Formel-1-Karriere beendet. 2005 feierte er ein Comeback als Mercedes-Werksfahrer in der DTM, die auch zukünftig sein Betätigungsfeld bleiben soll. Die letzten Details des Vertrages, der auch über seine Zeit als Rennfahrer hinaus gelten wird, werden momentan noch geklärt. "Mika ist und bleibt ein Mitglied unserer Familie", sagte Haug, der Formel-1-Test war aber "eine einmalige Geschichte".

Häkkinen hatte es am Morgen zunächst etwas vorsichtig angehen lassen, um sich an das Auto zu gewöhnen. "Ich hatte nicht erwartet, direkt schnell zu sein und ich habe ein paar Runden gebraucht, um meinen Rhythmus zu finden", sagte der 38-Jährige: "Außerdem wollte ich ja ernsthafte Arbeit für das Team abliefern, denn jedes Feedback kann ihnen für die neue Saison helfen."

© SID

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