Motorsport Formel1
Hamilton macht Formel 1 bei Briten salonfähig

Lewis Hamilton hat dem Ansehen der Formel 1 in seiner Heimat einen riesigen Schub gegeben. Der Brite sorgte mit seinem Sieg in Kanada für eine seit Ende der "Mansell-Ära" nie mehr dagewesene Euphorie-Welle.

Die Formel 1 erfreut sich in Großbritannien nach Lewis Hamiltons Sieg in Kanada einem riesigen Image-Gewinn. "Die Reaktionen auf seinen Sieg in Kanada waren großartig", beschrieb Richard Phillips, Direktor der Rennstrecke in Silverstone die Entwicklungen. "Wir haben dieses Interesse seit der 'Mansell-Ära' in den späten 80ern und frühen 90ern nicht mehr erlebt", fügte Phillips in Anlehnung an die Zeit des ehemaligen britischen Weltmeisters von 1992, der den Heim-Grand-Prix viermal gewonnen hatte, an. Der letzte britische Erfolg auf der Traditionsstrecke in Silverstone ging 2000 auf das Konto des Schotten David Coulthard.

Der Brite Hamilton führt die Weltmeisterschaft mit acht Punkten Vorsprung (48) vor seinem Stallgefährten und Titelverteidiger Fernando Alonso aus Spanien (40) an. Der 22-Jährige fuhr in dieser Saison bei jedem Rennen auf das Podium und feierte am Sonntag den ersten Sieg eines farbigen Fahrers in der Formel-1-Geschichte.

Die Euphorie stellt auch für Phillips einen Vorteil dar: "Der Ticketverkauf lief seit Saisonbeginn gleichbleibend, doch seit dem Hoch vor einigen Wochen steigt er stetig an."

© SID

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