Motorsport Formel1
Hamilton schreibt Schumacher nicht ab

Trotz der für Michael Schumacher bislang nur mäßig verlaufenden Saison glaubt Lewis Hamilton weiter an einen Erfolg des Rekordweltmeisters. Vettel empfahl er dagegen mehr Geduld.

Lewis Hamilton schreibt Formel-1-Rückkehrer Michael Schumacher nach dessen bislang durchwachsener Saison nicht ab. "Dieses Jahr hatte Michael kein schnelles Auto und war keine Bedrohung. Man muss aber sehen, dass Mercedes ein Debütanten-Team ist. Auch wenn Ross Brawn und Norbert Haug gefühlte tausend Jahre dabei sind. Man wird eben nicht gleich im ersten Jahr Weltmeister", sagte der Mclaren-Pilot der Bild am Sonntag: "Aber wartet mal ab, sie tüfteln für nächstes Jahr bestimmt schon was aus. Und dann ist Michael wieder da."

Für seinen Titelrivalen Sebastian Vettel, den er zuletzt schon einmal als "Übertalent" bezeichnete, hat Hamilton einen guten Rat. Vettel müsse unter anderem lernen, die Ruhe zu bewahren. "Das ist etwas, das auch ich lernen musste. Ich bin geduldiger geworden. Aber ich habe auch kapiert, dass mir nie der Spaß verloren gehen darf. Ich habe immer noch Spaß am Autofahren, weil ich einfach auch so viel Spaß am Leben allgemein habe", sagte Hamilton.

Hamilton: Vettel braucht mehr Erfahrung

Vettel ist knapp zwei Jahre jünger als der 25 Jahre alte Brite und habe daher natürlich auch zwei Jahre weniger Erfahrung, meinte Hamilton: "Ich kann diese Jahre und diese Erfahrung in die Waagschale werfen, war 2008 Weltmeister. Sebastian muss hingegen noch viel lernen."

Der Formel 1 ordnet Hamilton zurzeit viel unter, auch seine Fernbeziehung mit US-Popstar Nicole Scherzinger von den Pussycat Dolls leide darunter, gab er zu. "Das ist eine Belastungsprobe. Ich habe mal darüber nachgedacht, zu ihr in die USA zu ziehen, es aber verworfen. Ich will in Europa bleiben. Es ist mir wichtig, meine Familie in der Nähe zu haben, meinen Bruder regelmäßig zu sehen, die Kinder in meiner Verwandtschaft aufwachsen zu sehen", sagte er. Später wolle er auf jeden Fall eine Familie gründen: "Mit allem, was dazu gehört! Aber erst mal zählt jetzt die Formel 1. Ich bin auf den Titel fokussiert, danach kommt das Private. Im Moment bin ich in der Formel 1 unterwegs wie mit Scheuklappen."

© SID

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