Motorsport Formel1
Heidfeld denkt nicht an Schumacher-Rücktritt

Der BMW-Pilot Nick Heidfeld glaubt trotz lautstarker Kritik seiner Fahrerkollegen nicht an einen Rücktritt des Ferrari-Piloten Michael Schumacher von der Gpda: "Für mich jedenfalls ist die Sache abgehakt."

Trotz der umstrittenen "Straßensperre" in Monte Carlo und lautstarker Kritik einiger Fahrerkollegen rechnet BMW-Sauber-Pilot Nick Heidfeld nicht mit einem Rücktritt von Formel-1-Rekordweltmeister Michael Schumacher als Sprecher der Fahrergewerkschaft (Gpda) am Freitag.

"Für mich jedenfalls ist die Sache abgehakt. Es war Absicht, aber Michael hat seine Strafe bekommen. Deshalb werde ich das Thema nicht ansprechen. Im Vordergrund steht bei dem Treffen ohnehin die Sicherheit", sagte der Mönchengladbacher vor dem Großen Preis von Großbritannien am Sonntag in Silverstone (13.00 Uhr Mesz/live bei Premiere und RTL).

Unter anderem hatte der Australier Mark Webber (Williams) einen Rücktritt Schumachers vor dem Meeting der Piloten am Freitagabend in Silverstone nicht ausgeschlossen. Webber hatte gesagt, dass Ferrari-Star Schumacher nach seinem umstrittenen Manöver in Monte Carlo keine Vorbildfunktion mehr übernehmen könne und seine Rolle als Gpda-Sprecher überdenken müsse.

Heidfeld glaubt an eine rasche Abarbeitung im "Fall Schumacher" am Freitag. "Ich weiß nicht, was passiert. Aber wenn, dann wird sicher objektiv diskutiert, danach ist es auch erledigt", meinte "Quick Nick", sagte aber auch: "In der Gpda spielt neben der Sicherheit auch die Fairness eine Rolle."

© SID

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