Motorsport Formel1
Heidfeld will in Spanien ganz nach vorne fahren

BMW-Sauber-Pilot will beim Großen Preis von Spanien am Sonntag in Barcelona einen Platz auf dem Siegertreppchen ins Visier nehmen. "Ich denke, dass wir mal aufs Podium fahren sollten", erklärte "Quick Nick".

Nach drei vierten Plätzen bläst Nick Heidfeld in Barcelona zum Sturm auf das Siegertreppchen. "Ich denke, dass wir mal aufs Podium fahren sollten", sagte der Mönchengladbacher vor dem Großen Preis von Spanien am Sonntag (14.00 Uhr).

"Er hat ein gutes Auto"

Der ehemalige Formel-1-Pilot Marc Surer traut BMW-Sauber-Pilot Heidfeld sogar den ganz großen Coup zu. "Er weiß auch, dass er ein Auto hat, mit dem er auf das Podest fahren, möglicherweise sogar einen Sieg einfahren kann. Ich warte darauf, dass Heidfeld ein Rennen gewinnt", sagte der Premiere-Experte.

Nach dem spektakulären Überholmanöver gegen Weltmeister Fernando Alonso im Mclaren-Mercedes in Bahrain wäre ein dritter Rang in Barcelona der perfekte nächste Schritt Richtung Spitze und ein perfektes Geschenk für "Quick Nick", der am Donnerstag 30 Jahre alt wurde.

"Besser verlaufen als erwartet"

"Unsere Saison ist bislang besser verlaufen als erwartet. Es sind noch zwei Teams besser als wir, das sind im Idealfall vier Autos. Trotzdem sind wir dreimal Vierter geworden und haben das Optimum herausgeholt", meinte der Mönchengladbacher, der mit dem guten Saisonstart auch perfekte Werbung in eigener Sache betrieben hat. "Ich glaube, man ist mit meiner Leistung ganz zufrieden, und es spricht nicht viel dagegen, weiter mit mir zu arbeiten", sagte Heidfeld, auf den BMW eine Vertragsoption für 2008 hat.

BMW-Motorsportdirektor Dr. Mario Theissen äußerte sich zwar noch nicht konkret zur Zukunft von Heidfeld, die derzeitige Situation sei für beide Seiten aber "sehr erfreulich" und die Vorzeichen für die ausstehenden Gespräche stünden "sehr gut", meinte Theissen.

Der BMW-Motorsportdirektor weiß sehr gut, welchen Anteil der 30-Jährige an der Entwicklung des Teams hat. Hinter Mclaren-Mercedes und Ferrari haben sich die Münchner als dritte Kraft etabliert. Theissen: "Auch für mich war es überraschend, dass Renault uns einfach durchgewunken hat. Wir haben ein gutes Auto entwickelt, die offenbar nicht."

"Da könnte mal ein Sieg drin sein"

Auch Heidfeld schätzt sein Team als "deutlich schneller" als Titelverteidiger Renault ein. Siege aus eigener Kraft hält er aber dennoch für unrealistisch: "In der Formel 1 gibt es aber auch mal verrückte Rennen, da könnte dann auch mal ein Sieg drin sein."

Heidfelds beste Ergebnisse bisher waren zwei zweite Plätze 2005 in Monte Carlo und auf dem Nürburgring, wo er auch seine einzige Pole Position holte.

© SID

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