Motorsport Formel1
Heidfeld will Streik bei widrigen Bedingungen

Nick Heidfeld hat nach dem "lebensgefährlichen" Regenrennen in Fuji/Japan am vergangenen Sonntag seine Formel-1-Kollegen zu einem Startverzicht bei ähnlich "unfahrbaren Bedingungen" aufgerufen.

Nach dem Regenrennen in Japan am vergangenen Sonntag hat Formel-1-Pilot Nick Heidfeld seine Kollegen bei ähnlich "lebensgefährlichen" Bedingungen zu einem Startverzicht aufgerufen. Der BMW-Pilot kündigte an, über die Fahrergewerkschaft Gpda mit Rennchef Charlie Whiting über den Start bei den nach seiner Meinung "unfahrbaren Bedingungen" zu sprechen. Heftig kritisiert wurde auch die Fahrweise von WM-Spitzenreiter Lewis Hamilton in den beiden insgesamt über 20 Runden dauernden Safety-Car-Phasen.

"Wenn wir Charlie einhellig klarmachen, dass es nicht geht, dann würde das Rennen auch nicht gestartet", sagte Heidfeld vor dem Großen Preis von China am Sonntag (8 Uhr Mesz/live in RTL und Premiere). Die Fahrer hätten mit Blick auf die anderen Interessen in der Formel 1 ansonsten keine Macht etwas zu ändern. Toro-Rosso-Pilot Sebastian Vettel erklärte: "Am Ende sind wir es im Auto, um die es geht, da sollte man nicht zuerst an die TV-Zuschauer denken. Ich habe mir in die Hosen geschissen, man hat absolut nichts gesehen."

Der Heppenheimer war in der zweiten Safety-Car-Phase auf Platz drei liegend mit dem vor ihm fahrenden Australier Mark Webber (Australien) im Red Bull kollidiert, beide Autos schieden aus. Vettel gab daran dem an der Spitze fahrenden Hamilton eine Mitschuld, weil der plötzlich nach rechts gefahren sei: "Ich dachte, dass er sein Auto abstellt." Webber wurde noch deutlicher: "Lewis hat einen Scheißjob gemacht. Im Fahrermeeting am Vortag hat er noch gesagt, wie toll er das alles machen wird, und dann hat er genau das Gegenteil getan."

© SID

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