Motorsport Formel1
Heiße Testfahrten in Jerez

Die Formel-1-Saison nähert sich ihrer heißen Phase. Zahlreiche Teams testen derweil in der Hitze Spaniens neues Material für den kommenden Grand-Prix von Frankreich in Magny-Cours.

In Vorbereitung auf den Großen Preis von Frankreich am 16. Juli in Magny-Cours drehen die Formel-1-Teams ihre Testrunden auf dem Parcours im spanischen Jerez. Dort macht den Fahrern und Mechanikern vor allem das heiße Wetter zu schaffen. Doch nicht nur Strecken-Tempeaturen von bis zu 49 Grad Celsius zehrten an den Nerven, sondern auch zahlreiche Rote-Flagge-Phasen. Die schnellste Runde legte Renault-Fahrer Heikki Kovalainen in 1:16 852 Minute auf den Asphalt.

Ralf Schumacher: "Das Auto fühlt sich gut an"

Dennoch zeigte sich Toyota-Pilot Jarno Trulli zufrieden: "Ich bin zufrieden mit den heutigen Tests. Wir hatten einen Tag ohne Zwischenfälle und konnten einige Runden absolvieren." Trullis Teamkollege Ralf Schumacher zog ebenfalls ein positives Fazit: "Wir konnten einige Runden mit verschiedenen Bridgestone-Reifen in Vorbereitung auf Magny-Cours drehen. Das Auto fühlt sich gut an und ich hoffe, wir schaffen morgen mehr Runden als heute."

Auch BMW Sauber versuchte sein Set-up für das kommende Rennen zu optimieren. Jacques Villeneuve probierte auch verschiedene Reifensätze aus. Robert Kubica konzentrierte sich besonders auf neue Aero-Dynamik-Komponenten.

Honda mit Problemen bei Testfahrten

Der Testverlauf des Honda Racing Teams, die sich ebenfalls auf die Erprobung von Reifen- und Aerodynamik-Paketen festgelegt hatten, lief hingegen ereignisreicher ab. Rubens Barrichello verursachte einen Dreher, bei dem sein Wagen leicht beschädigt wurde und musste etwas später seine Testfahrt wegen eines Motorschadens beenden. Das gleiche Schicksal ereilte auch Jenson Button. Die anderen Fahrer hatten zwischenzeitlich ebenfalls mechanische Probleme mit ihrem Ra106.

Jenson Button sieht daher auch noch Handlungsbedarf für sein Team: "Wir haben noch einiges zu tun bis zum nächsten Wochenende, aber die heutigen Tests haben uns einige Daten zum durcharbeiten geliefert." Und auch Barrichello glaubt, dass sein Team die Probleme noch beheben wird: "Auch wenn die Zeiten noch nicht so konkurrenzfähig waren, haben wir einige wertvolle Antworten gefunden."

Pedro de la Rosa und Gary Paffet suchten für ihr Team Mclaren Mercedes die passenden Michelin-Reifen für die nächsten Rennen und erprobten Teile des Kühlungs-Pakets, das beim Grand Prix in Magny-Cours zum Einsatz kommen soll.

© SID

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