Motorsport Formel1
Hockenheimring: "Kurs-Rotation" eine Option

Gegen die vom Nürburgring angeregte "Kurs-Rotation" scheinen die Verantwortlichen des Hockenheimringes keineswegs abgeneigt. "Wir prüfen in allen Richtungen", sagt Geschäftsführer Georg Seiler.

Das angeregte Wechselspiel zwischen Nürburg- und Hockenheimring scheint für beide Seiten durchaus eine Überlegung wert zu sein. Die Verantwortlichen des Hockenheimrings jedenfalls stehen der Idee aufgeschlossen gegenüber. "Wir prüfen in alle Richtungen, werden aber nicht voreilig handeln", sagte Geschäftsführer Georg Seiler von der Hockenheim-Ring Gmbh dem Mannheimer Morgen.

Seiler reagierte damit auf eine Initiative von Hauptgeschäftsführer Walter Kafitz von der Nürburgring Gmbh, der als Reaktion auf die Finanzkrise in Hockenheim angeregt hatte, in Deutschland jährlich ein Formel-1-Rennen "abwechselnd auf dem Nürburgring und dem Hockenheimring" zu veranstalten. Formel-1-Boss Bernie Ecclestone soll dem Vorschlag aus der Eifel, wo bislang jährlich der Große Preis von Europa stattfindet, bereits zugestimmt haben.

Seiler: "Haben einen Vertrag bis 2008"

Beim Veranstalter des Großen Preises von Deutschland betonte Seiler allerdings auch, dass "wir einen Vertrag bis 2008 haben." Der Kontrakt wurde vor vier Jahren geschlossen. Beim nachfolgenden und erforderlichen Umbau des Kurses hatte das Land Baden-Württemberg rund 15,4 Mill. Euro beigesteuert, während die Betreibergesellschaft etwa 50 Mill. Euro investierte. Nach Lage der Dinge jedoch kann inzwischen offenbar nur noch eine finanzielle Unterstützung durch das Land die drohende Pleite des Hockenheimrings verhindern.

© SID

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