Motorsport Formel1
Honda will hoch hinaus, Suzuki stapelt tief

Die Teams blicken der neuen F1-Saison mit unterschiedlichen Erwartungen entgegen. Während Super Aguri als Ziel ausgibt, sich in der "Königsklasse" zu etablieren, hofft man bei Honda, den Großen Paroli bieten zu können.

Nach umfangreichen Testwochen biegen die Formel-1-Teams langsam aber sicher auf die Zielgeraden der Vorbereitungsphase ein und warten gespannt darauf, dass die Startampel in Bahrain erstmals auf Grün schaltet. Dabei könnten die Vorzeichen und Erwartungen der Rennställe unterschiedlicher nicht sein. Während das neue Super Aguri Team in seiner Debüt-Saison in der "Königsklasse" des Motorsports erst einmal Fahrt aufnehmen will, hofft das Honda Racing F1 Team, den Großen der Zunft zumindest Paroli bieten zu können.

Suzuki stapelt tief

"Wir haben das Team in kürzester Zeit aufgebaut, da ist es selbstverständlich, dass wir zu Beginn mit kleineren Problemen zu kämpfen haben", äußert sich Teamchef Aguri Suzuki vor dem Saisonstart am 12. März. Weiter prophezeit der japanische Ex-Formel-1-Fahrer seinem Team, das in der Debüt-Saison von Honda-Motoren unterstützt wird, einen schwierigen Start und stapelt im Hinblick auf die Ziele eher tief: "Unsere Motivation in diesem Jahr besteht darin, uns als konkurrenzfähiges Team in der Formel 1 zu etablieren." Mit den beiden Piloten Takuma Sato und Neuling Yuji Ide geht erstmals in der F1-Geschichte ein rein japanisches Fahrerduo eines Teams an den Start.

Honda will hoch hinaus

Unterdessen strotzt Satos Ex-Rennstall vor dem Startschuss auf dem Bahrain International Circuit nur so vor Selbstbewusstsein. Nick Fry, Generaldirektor des Honda Racing F1 Teams, geht davon aus, dass sich sein Team 2006 unter den besten vier oder fünf Rennställen platzieren kann - ein guter Start in die neue Rennsaison vorausgesetzt. "Die Testergebnisse in den zurückliegenden Wochen hätten besser kaum sein können, Motor und Chassis laufen hervorragend. Wir werden in Bahrain bestens aufgestellt sein", freut sich Fry auf den ersten ernsten Vergleich mit der Konkurrenz.

Eine Kampfansage schickt Fry besonders an Titelverteidiger Renault, das sich mit Weltmeister Alonso und dem ersten Rang in der Konstrukteurswertung 2005 gleich zwei WM-Kronen aufsetzen durfte: "Das stärkste Team ist momentan neben uns sicherlich einmal mehr Renault. Aber auch Ferrari sollte man nie außer Acht lassen", so der Brite, der auch das Williams-Team nach starken Auftritten in der Vorsaison zum Kreis der Favoriten zählt.

© SID

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