Motorsport Formel1
Imola gibt die Hoffnung nicht auf

Im Rennen um einen Platz im Formel-1-Kalender 2007 gibt sich die Stadt Imola nicht geschlagen. "Wir sind noch nicht tot. Alles scheint zu sagen: Euer Platz ist noch da", meinte Bürgermeister Massimo Marchignoli.

In der Planung für die Formel-1-Saison 2007 scheint das letzte Wort noch nicht gesprochen. "Wir sind noch nicht tot", sagte der Bürgermeister von Imola, Massimo Marchignoli, am Dienstag kämpferisch. Wenige Stunden zuvor hatte der Automobil-Weltverband FIA den Großen Preis von San Marino aus dem Kalender gestrichen.

Hoffnung macht dem Italiener eine nicht zu übersehene Lücke: Zwischen dem Großen Preis von Bahrain am 15. April und dem Rennen in Spanien am 13. Mai liegen vier rennfreie Wochen. "Alles scheint zu sagen: Euer Platz ist noch da, wenn ihr nur eure Hausaufgaben macht", so Marchignoli. Die geforderten Ausbesserungen der Boxengasse und des Fahrerlagers sollen daher schon in Kürze beginnen. Die endgültige Entscheidung wird für die FIA-Versammlung am 18. Oktober erwartet.

In Imola war in den vergangenen 26 Jahren zusätzlich zum Italien-GP im Monza ein zweites italienisches Rennen ausgetragen worden. In Deutschland werden die Formel-1-Piloten dagegen definitiv nur noch einmal um WM-Punkte fahren. Nach finanziell mageren Jahren mit schwachen Zuschauerzahlen werden sich der Nürburgring und Hockenheim künftig in der Austragung abwechseln.

© SID

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