Motorsport Formel1
Indianapolis soll die Wende für Schumacher bringen

Nach Rang zwei beim Grand-Prix in Kanada hat Michael Schumacher auch für das nächste Rennen einen Spitzenplatz im Visier: "Indianapolis soll ein erfolgreiches Rennen für uns werden, und wir werden alles dafür tun."

Nach dem zweiten Platz beim Großen Preis von Kanada hinter Fernando Alonso gibt sich Michael Schumacher auf seiner Homepage kämpferisch für das nächste Rennen in Indianapolis und sieht die Entscheidung im WM-Titelkampf noch nicht für gefallen an: "Die WM ist für uns noch nicht beendet, und solange sie offen ist, werden wir alles in unserer Macht stehende tun, sie doch noch für uns zu entscheiden. Ich freue mich jedenfalls auf das Rennen", so der siebenmalige Formel-1-Weltmeister. Nach neun von 18 Saisonrennen hat der Ferrari-Star 25 Punkte Rückstand auf den spanischen WM-Spitzenreiter Fernando Alonso im Renault. Am vergangenen Sonntag hatte er beim Großen Preis von Kanada Platz zwei hinter Alonso belegt und hofft für den Grand Prix der USA am kommenden Sonntag in Indianapolis auf die Wende.

Statistik spricht für Schumacher

"Drei Tage Ausspannen zwischen Kanada und USA sind genau richtig, dann freut man sich wieder auf den nächsten Wettkampf", erklärte Schumacher und führte aus: "Indianapolis soll ein erfolgreiches Rennen für uns werden, und wir werden alles dafür tun. Ich denke, dass wir ganz gut aussehen können, auch wenn ich das Kräfteverhältnis nicht zu hundert Prozent absehen kann. Auf Strecken, auf denen wir nicht testen konnten, haben sich die Dinge zuletzt immer wieder mal anders dargestellt als erwartet." Die statistischen Voraussetzungen sind jedenfalls gut.

Michael Schumacher hat von bisher sechs Großen Preisen auf dem Indianapolis Motor Speedway vier gewonnen. "Für Indianapolis", so der Kerpener, "muss man bei der Abstimmung in gewisser Weise einen Kompromiss eingehen, weil man einerseits an die langen Geraden, andererseits aber auch an den trickreichen Innenbereich denken muss. Das ist nicht ganz so einfach, aber wir haben es eigentlich immer recht gut hinbekommen. Auch in diesem Jahr erwarte ich da bei unserem Auto nicht allzu viele Anpassungsprobleme. Dazu kommt, und das ist das Gute am Speedway, dass man dort überholen kann. Ich denke also, dass wir uns auf den nächsten Kampf einstellen können."

© SID

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