Motorsport Formel1
Lauda glaubt an baldigen "Schumi"-Rücktritt

Während Rekordweltmeister Michael Schumacher erst am Saisonende über seinen Verbleib in der Formel 1 entscheiden will, hat der ehemalige Pilot Niki Lauda ein baldiges Karriereende des Kerpeners vorhergesagt.

Der dreimalige Weltmeister Niki Lauda hat sich an den Spekulationen um die Zukunft von Michael Schumacher beteiligt und ein Karriereende des Kerpeners noch in diesem Jahr vorhergesagt. "Ich glaube, dass er es ganz einfach noch nicht weiß, aber je länger er dafür braucht, desto unwahrscheinlicher ist ein Weitermachen", sagte der Österreicher.

Schumacher, der ursprünglich bis Juli seine Pläne bekannt geben wollte, hat seine Entscheidung vor wenigen Tagen überraschend bis zum Saisonende vertagt. Lauda: "Wenn er sich in seinem Kopf schon dafür entschieden hätte, es sein zu lassen, wäre er nicht mehr so schnell."

"Schumi" will Karriereende nicht von Erfolgen abhängig machen

Ferrari-Star Schumacher hat in diesem Jahr zwei Rennen gewonnen (Imola, Nürburgring) und belegt mit dem Rückstand von 15 Punkten auf Weltmeister Fernando Alonso (Spanien/Renault) Platz zwei in der WM-Wertung. Dass er die Entscheidung über die Fortsetzung seiner Karriere von den Ergebnissen abhängig mache, hat der 37-jährige Schumacher mehrfach bestritten.

Lauda traut Schumacher durchaus zu, in diesem Jahr den achten WM-Titel zu gewinnen. Und diese Motivation sollte ihm eigentlich den nötigen Biss geben, dass er sagt, er wolle weitermachen, meint der Österreicher. Dass dies bisher aber noch nicht geschehen sei, ist für Lauda ein Alarmzeichen: "Warum will er denn warten? Weil er es nicht weiß - und wenn man sich bei so etwas nicht sicher ist, dann kann die Entscheidung in beide Richtungen gehen."

Schumachers Nachfolger bei Ferrari soll der Finne Kimi Räikkönen werden, der derzeit noch bei Mclaren-Mercedes unter Vertrag steht. Laut italienischer Medienberichte hat der "Iceman" in Maranello schon einen Vorvertrag unterschrieben. Angeblich soll Räikkönens Wechsel beim nächsten Rennen am 28. Mai in Monaco verkündet werden.

© SID

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