Motorsport Formel1
Massa hält Sparmaßnahmen bei Fahrern für falsch

Die Diskussion um mögliche Gehaltsobergrenzen hat in Felipe Massa keinen Fürsprecher. Der Brasilianer von der Scuderia Ferrari sieht die Fahrer-Gehälter als gerechtfertigt an.

Formel-1-Star Felipe Massa ist trotz weltweiter Wirtschaftskrise gegen Gehaltskürzungen in der "Königsklasse". "Ich bin eher abgeneigt", sagte der Vize-Weltmeister, der bei Ferrari zwölf Mill. Dollar pro Jahr kassieren soll.

Nach dem Ausstieg von Honda wird in der Formel 1 massiv über Einsparungen nachgedacht, Stimmen nach einer Gehaltsobergrenze für die Rennfahrer werden laut. Doch davon hält Massa nichts. "In einem Wettbewerb wie diesem spielt der Fahrer eine entscheidende Rolle. Die Kosten für die Piloten sind gemessen am Gesamtbudget doch nur ein kleiner Teil", meinte der Brasilianer.

Massa hält den Sparkurs in den Bereichen Aerodynamik und Motor für sinnvoller. Doch einen Einheitsmotor wie von FIA-Präsident Max Mosley gefordert, wünscht sich der Ferrari-Pilot auch nicht. "Die Idee ist uninteressant. Kostensenkung ist schön und gut, aber ein Einheitsmotor widerstrebt dem Grundgedanken der Formel 1", meinte Massa. Ein Ferrari mit einem anderen Motor wäre kein Ferrari, das gelte auch bei Mercedes, Toyota und Renault, sagte der Brasilianer weiter.

© SID

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