Motorsport Formel1
Massa und Alonso starten aus Reihe eins

Beim Qualifying zum Großen Preis von Spanien hat sich Felipe Massa die Pole Position gesichert. Der Ferrari-Pilot war auf dem Circuit de Catalunya drei Hundertstelsekunden schneller als Fernando Alonso (Mclaren).

Die spanischen Fans drückten die Daumen, aber am Ende fehlten drei Hundertstelsekunden: Ferrari-Pilot Felipe Massa hat in Barcelona die geplante Fiesta gestört und Fernando Alonso im Mclaren-Mercedes die Pole Position weggeschnappt. Der Weltmeister wird am Sonntag (14 Uhr/live bei Premiere und RTL) von Startplatz zwei in sein Heimspiel beim Großen Preis von Spanien gehen.

Ob der Besuch seines Freundes Michael Schumacher, der erstmals seit seinem Rücktritt in seiner neuen Funktion als Ferrari-Berater wieder bei einem Grand Prix dabei ist, aus Massa die letzten Sekundenbruchteile für die Bestzeit von 1:21,421 Minuten herausgekitzelt hat, ist nicht zu belegen. Zumal der Brasilianer bereits zum dritten Mal in Folge auf Startplatz eins steht. Für Ferrari ist es die vierte Pole Position im vierten Rennen.

Heidfeld als bester Deutscher auf Rang sieben

Bester Deutscher war erneut der Mönchengladbacher Nick Heidfeld, der im BMW-Sauber auf Rang sieben fuhr (1:22,389). Nico Rosberg (Wiesbaden) verpasste im Williams-Toyota die letzte Qualifikations-Runde der zehn Schnellsten knapp und erreichte Startposition elf. Ralf Schumacher (Kerpen/Toyota) und Neuling Adrian Sutil (Gräfelfing/Spyker-Ferrari) scheiterten schon im ersten Durchgang und belegten die Plätze 17 und 20.

Alonso konnte aber auch mit Rang zwei leben. "Es ist schon noch ein kleiner Vorteil, in der ersten Reihe zu stehen. Von dort kann ich auch um den Sieg kämpfen", meinte der Spanier, der nach Massas Bestzeit noch auf der Strecke war, dann aber in seiner letzten Runde in 1:21,451 Minuten unterwegs war.

Seine zahlreichen Fans auf der Tribüne feierten ihn trotzdem. "Ich hoffe, am Sonntag sind sie noch ein bisschen lauter", sagte der Champion. "Vor diesen ganzen spanischen Fans wird es ein enges und hartes Rennen", meinte Massa, der zuletzt in Bahrain gewann: "Ich bin stolz und glücklich über diese Pole Position." Es ist die insgesamt sechste seiner Karriere.

Vor dem 4. von 17 WM-Läufen liegt Alonso gemeinsam mit Ferrari-Pilot Kimi Räikkönen (Finnland) und seinem Teamkollegen Lewis Hamilton (Großbritannien) mit jeweils 22 Punkten an der Spitze der WM-Wertung. Diese beiden stehen als Dritter und Vierter am Sonntag in Startreihe zwei.

Der bisher dreimalige Vierte Heidfeld war mit Startposition sieben zufrieden, obwohl er erstmals in dieser Saison langsamer war als Teamkollege Robert Kubica (Platz 5). Möglicherweise hatte "Quick Nick" aber mehr Benzin an Bord als der Pole. "Die Runde war gut, das Auto okay, und ich stehe auf der sauberen Seite", sagte der Mönchengladbacher, der am Donnerstag 30 Jahre alt geworden ist. "Wir haben auch nach der vierwöchigen Pause unsere Position als drittstärkstes Team gehalten", meinte BMW-Motorsportdirektor Mario Theissen.

Erneut wenig erfreulich verlief der Tag für Ralf Schumacher. Während sein Teamkollege Jarno Trulli (Italien) mit Platz sechs einen deutlichen Toyota-Aufwärtstrend zeigte, scheiterte der Kerpener schon in der ersten Phase der Qualifikation. Wofür er aber auch Rosberg mit verantwortlich machte, der ihn in seiner schnellsten Runde behindert habe. Unabhängig davon müsse er aber "wieder in Regionen kommen, wo wir um Punkte kämpfen können". Spyker-Pilot Sutil erreichte wieder einmal das Mindestziel: Er steht einen Platz vor seinem Teamkollegen Christijan Albers (Niederlande).

© SID

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