Motorsport Formel1
Mosley droht Teams mit verschlossenen Türen

Im Streit um die Budget-Obergrenze in der Formel 1 hat FIA-Präsident Max Mosley die Rennställe vor einer Verzögerungstaktik bei der Einschreibung für die neue Saison gewarnt.

FIA-Präsident Max Mosley hat die etablierten Teams im eskalierenden Streit um die Budget-Obergrenze vor einer Verzögerungstaktik gewarnt. Sollten sich innerhalb der Frist bis zum 29. Mai 13 Teams für die neue Saison einschreiben, sei die Tür danach unwiderruflich zu - auch für die bisher zehn in der WM startenden Rennställe.

"Ich denke, wir werden zwischen drei und sechs Teams haben. Alle, die danach nennen wollen, können das später tun, wenn noch ein Platz frei ist. Aber wenn nicht, dann geht das nicht mehr", sagte der Brite dem Fachmagazin Autosport.

Kleine Teams haben Interesse an Formel-1-Einstieg

Sollten Teams wie Ferrari, Renault, Red Bull, Toro Rosso oder Toyota die Einschreibfrist wie angedroht verstreichen lassen, könnten sie sich also rein theoretisch verpokert haben. Denn durch die geplante Einführung der freiwilligen Obergrenze von etwa 45 Mill. Euro und mehr Freiräume bei Einhaltung haben viele kleine Teams Interesse an einem Einstieg in die Formel 1 bekundet, wenn auch noch nicht so viele, dass die Höchstzahl von 13 erreicht würde. Für diesen Fall würde Nachzüglern aber zumindest eine Geldstrafe drohen.

Dass die Rebellen-Teams sich erfolgreich in einer "Piratenserie" organisieren können, glaubt Mosley nicht. "Wenn sie ihr eigenes Ding machen, dann haben sie ein noch größeres Problem als unter einer Budgetobergrenze, was das Personal angeht", sagte der 69-Jährige: "Ich glaube, wenn sie darüber nachdenken, ist die Chance, dass sich die Vernunft durchsetzt, nicht so klein."

© SID

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