Motorsport Formel1
Politik reizt Ferrari-Präsident Montezemolo

Ferrari droht nach dem Verlust von Michael Schumacher nun auch der Abgang seines Präsidenten. Luca di Montezemolo denkt derzeit intensiv über ein Engagement in der italienischen Politik nach.

Ferrari-Präsident Luca di Montezemolo zieht es anscheinend in die Politik. "Man sollte niemals nie sagen. Wichtig ist, dass man seine Aufgaben gut und mit Leidenschaft erledigt", betonte Montezemolo, der schon in den vergangenen Jahren als möglicher Industrieminister in der Mitte-Rechts-Regierung von Silvio Berlusconi (2001 bis 2006) gehandelt worden war. Seit zwei Jahren ist der 57-Jährige Chef des einflussreichen Industriellenverbandes Confindustria.

Montezemolo ist für das Jahr eins nach Michael Schumacher in der Formel 1 optimistisch. "Ferrari wird 2007 wieder den WM-Titel gewinnen. Ich lege großen Wert darauf, weil Ferrari mein Leben ist. Ich bin Enzo Ferrari dankbar, von dem ich so viel gelernt habe. Ich bin auch dem Team, den Piloten und den Tifosi sehr dankbar", sagte Montezemolo.

Der Ferrari-Chef gedachte auch des auf einer Autobahn bei Parma tödlich verünglückten Ex-Rennfahrers Clay Regazzoni. "Er ist nicht weit von Maranello gestorben. Er war eine außerordentliche Person voller Mut und Leidenschaft. Mit ihm und Niki Lauda haben wir fantastische Jahre erlebt. Regazzoni war ein Beispiel für alle Menschen, die querschnittsgelähmt sind", sagte Montezemolo.

© SID

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