Motorsport Formel1
Protest abgewiesen - Sutil behält seinen WM-Punkt

Adrian Sutil darf den ersten WM-Punkt seiner Formel-1-Karriere behalten. Das Berufungsgericht des Automobil-Weltverbandes (FIA) hat den Protest des Toro-Rosso-Teams abgewiesen und somit Sutils achten Platz bestätigt.

Aufatmen bei Adrian Sutil. Der Formel-1-Pilot darf den ersten WM-Punkt seiner Karriere behalten. Das Berufungsgericht des Automobil-Weltverbandes (FIA) hat einen Protest des Toro-Rosso-Teams gegen die Zeitstrafe für den Italiener Vitantonio Liuzzi abgewiesen und die Entscheidung der Rennkommissare des Großen Preises von Japan in Fuji bestätigt. Damit behält der Spyker-Pilot aus Gräfelfing seinen achten Platz.

Auf diesen war Sutil vom ursprünglich neunten Rang nach vorne gerutscht, nachdem Liuzzi nach dem Rennen eine Zeitstrafe erhalten hatte. Dem Italiener, Teamkollege von Sebastian Vettel (Heppenheim), der eine Woche später als Vierter in China das beste Resultat in der Geschichte des Rennstalls einfuhr, hatte Sutil während einer Gelbphase (Achtung und Überholverbot) verbotenerweise überholt.

"Natürlich sind wir über das Urteil enttäuscht, respektieren es aber. Nun richten wir unseren Blick auf den Grand Prix in Brasilien und hoffen dort unsere gute Form erneut bestätigen zu können und WM-Punkte auf der Strecke zu gewinnen", ließ Toro Rosso am Samstag in einer offiziellen Pressemitteilung zum Urteil verlauten.

Der Rennstall hatte gegen die Zeitstrafe für Liuzzi protestiert, allerdings vergeblich. Das Berufungsgericht war besetzt mit dem Griechen Vassilis Koussis als Vorsitzendem sowie Philippe Roberti de Winghe (Belgien), Anthony Scrivener (Großbritannien) and Jan Stovicek (Tschechien).

© SID

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