Motorsport Formel1
"Quick Nick" macht auf Eis eine gute Figur

In St. Moritz absolvierte Nick Heidfeld die wohl kurioseste Fahrt seiner Karriere. Im Rahmen des Pferderennens White Turf steuerte "Quick Nick" seinen Formel-1-Boliden über den gefrorenen St. Moritzer See.

Nick Heidfeld ist in seiner Karriere als Rennfahrer um eine Erfahrung reicher. Im Rahmen des traditionellen Pferderennens White Turf, das sein 100-jähriges Jubiläum feiert, präsentierte der Formel-1-Pilot vom Team BMW Sauber den rund 15 000 Zuschauern in St. Moritz seine Fahrkünste in seinem Boliden - allerdings nicht wie gewohnt auf einem Asphalt-Rundkurs, sondern auf dem zugefrorenen St. Moritzer See. Auch wenn "Quick Nick" nicht die gewohnten Top-Geschwindigkeiten erreichte, zeigte er dem Publikum einige fahrerische Kunststücke.

"Das war wirklich einmalig", kommentierte der Mönchengladbacher seine ungewohnte Fahrt. "Die vereiste Pferderennbahn war natürlich viel holpriger, als ich es von der Formel 1 gewohnt bin. Es war auch nicht ganz einfach, die Kraft auf den Boden zu bringen, aber dennoch hat die Fahrt sehr viel Spaß gemacht."

Eine Acht-Mann-Crew, die bereits am Freitag vor dem Event mit den Vorbereitungen im Schweizer Bergort begann, zwei Lastwagen mit Material sowie Spezialreifen mit Spikes des Herstellers Bridgestone waren nötig, um Heidfelds Fahrt über den gefrorenen St. Moritzer See zu ermöglichen. Aufgrund der kalten Bodentemperaturen musste der Motor des Boliden alle 30 Minuten aufgewärmt werden, um ein Einfrieren zu verhindern.

© SID

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