Motorsport Formel1
Räikkönen holt sich Pole Position, "Schumi" Elfter

Kimi Räikkönen startet beim Großen Preis von Ungarn am Sonntag von der Pole Position. Ferrari-Pilot Michael Schumacher geht von Position elf aus ins Rennen, Fernando Alonso startet von Platz 15.

Beim Großen Preis von Ungarn müssen die beiden "Verkehrssünder" Michael Schumacher und Fernando Alonso versuchen, das Feld von hinten aufzurollen. Ferrari-Star Michael Schumacher, der ebenso wie Weltmeister Alonso wegen eines Regelverstoßes mit zwei Sekunden Strafzeit belegt worden war, landete deshalb im Qualifying für den 13. WM-Lauf am Sonntag (14.00 Uhr/live bei Premiere und RTL) in Budapest nur auf dem elften Startplatz. Renault-Pilot Alonso aus Spanien war sogar noch vier Ränge schlechter platziert.

Videobilder sollen Klarheit schaffen

"Ich hatte schon ein wenig Wut im Bauch, das ist ja schließlich verständlich", sagte Schumacher, der ohne die Zeitstrafe ein heißer Kandidat für die Pole Position gewesen wäre, die jetzt zum zweiten Mal in Folge Mclaren-Mercedes-Pilot Kimi Räikkönen holte. Über seinen Patzer im freien Training am Samstagvormittag, als er bei Roter Flagge nach einem Trainingsunterbrechung zwei Konkurrenten überholt hatte, meinte er: "Ich muss mich an die eigene Nase fassen. Ich habe sicher einen großen Beitrag dazu geleistet, dass ich in diese Situation gekommen bin." Weitere Aussagen machte er allerdings nicht und verwies stattdessen auf die Videobilder: "Dann erklärt sich einiges von selbst."

Nach dem Missgeschick der großen Favoriten nutzte der Finne Kimi Räikkönen die Gunst der Stunde. Der Mclaren-Mercedes-Pilot sicherte sich in 1:19,599 Minuten die zehnte Pole Position seiner Formel-1-Karriere sowie die zweite in Folge nach Hockenheim vor einer Woche. "Eine super Pole-Runde von Kimi", meinte Mercedes-Sportchef Norbert Haug. Zweitschnellster war der Brasilianer Felipe Massa (1:19,886) im zweiten Ferrari vor seinem Landsmann Rubens Barrichello im Honda (1:20,085).

Debütant Kubica überzeugt auf Rang neun

Ralf Schumacher fuhr im Toyota auf Position sechs und war damit bester Deutscher an diesem Tag. Der Mönchengladbacher Nick Heidfeld musste sich im BMW-Sauber mit Platz zehn zufrieden geben. Teamkollege Robert Kubica, der am Sonntag als erster Pole ein Formel-1-Rennen fährt, überzeugte auf Rang neun. Neuling Nico Rosberg aus Wiesbaden kam im Williams-Cosworth nicht über Rang 18 hinaus.

"Ich bin etwas enttäuscht. Robert hat gezeigt, was möglich gewesen wäre", meinte Heidfeld. BMW-Motorsportdirektor Mario Theissen freute sich über die Steigerung gegenüber dem schwachen Hockenheim-Wochenende und lobte Debütant Kubica: "Er hat eine sehr gute Leistung gebracht. Mit der richtigen Mischung aus Angriffslust und Übersicht hat er sich den Platz unter den Top Ten verdient."

© SID

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%