Motorsport Formel1
Ralf Schumacher und Weber wollen "Freunde bleiben"

Nach der Trennung von seinem Manager Willi Weber wird sich Formel-1-Pilot Ralf Schumacher ab sofort selbst vermarkten. Über die Gründe für das Ende der Partnerschaft schweigen sich derweil beide Seiten weiter aus.

Seit Dienstag ist es offiziell: Formel-1-Star Ralf Schumacher und sein langjähriger Manager gehen ab sofort getrennte Wege. Per Fax teilten der 30 Jahre alte Toyota-Pilot und der 63-jährige Weber das Ende ihrer Partnerschaft mit. Schumacher will nun seine Vermarktung in die eigenen Hände nehmen.

Keine Angaben über die Gründe

"Herr Wilhelm F. Weber und Herr Ralf Schumacher sind zu dem Ergebnis gekommen, ihre gemeinsame Zusammenarbeit nicht weiter zu verlängern und die Gründe dafür nicht in der Öffentlichkeit zu erörtern", hieß es in der Presseerklärung, die in fast identischem Wortlaut auch auf der Homepage von Ralf Schumacher platziert wurde.

Weber wird sich ab sofort nur noch um die Belange von Ralfs älterem Bruder Michael kümmern, der die Entwicklung am Dienstagmittag auf seiner Homepage kommentierte. "Dass Willi und Ralf ihre Zusammenarbeit beendet haben, ändert weder an meinem Verhältnis zu Ralf noch zu Willi auch nur irgendetwas", teilte der siebenmalige Weltmeister mit: "Ich kann nur sagen, dass ich Willis und meine Kooperation zu keiner Zeit in Frage gestellt habe. Willi und ich sind seit vielen Jahren Freunde, und ich bin sicher, dass das so bleiben wird."

Ralf Schumacher richtete derweil in Wals/Österreich in der Nähe seines Wohnsitzes bei Salzburg ein eigenes Büro ein. Im "RSC Office" wird Anette Hemmelgarn seine Termine koordinieren, die diesen Job bislang im Büro von Willi Weber erledigt hat. "Ralf weiß selbst, worum es geht. Er ist lange genug in der Formel 1", sagte Schumachers Medien-Berater Guido Piedade, der seit Anfang 2005 mit dem Kerpener zusammenarbeitet, dem Sport-Informations-Dienst (sid): "Ich werde ihm so gut wie möglich zur Seite stehen. Ralf ist ein gutes Produkt, das kann man gut vermarkten kann, auch ohne Herrn Weber."

"Wir werden Freunde bleiben"

Über die genauen Gründe der Trennung hüllen sich beide Parteien in Schweigen. Während Ralf Schumacher sich bis auf weiteres gar nicht äußern will, sagte Weber dem sid zumindest: "Wir sind als das auseinander gegangen, was wir immer waren: als Freunde. Und das werden wir auch bleiben."

© SID

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