Motorsport Formel1
Rosbergs Zukunft offen - Mclaren hat Interesse

Für Nico Rosberg ist es derzeit auch außerhalb der Rennstrecke spannend. Noch ist unklar, für wen der 24-Jährige in der kommenden Saison fährt. Mclaren hat scheinbar Interesse.

Nico Rosberg hat konkrete Vorstellungen über seine Formel-1-Zukunft und drängt auf eine rasche Entscheidung. "Es gab viele Gespräche. Langsam wird es Zeit, die Unterschrift zu setzen", sagte der 24-Jährige, dessen Vertrag bei Williams zum Ende der Saison ausläuft.

Der Sohn des ehemaligen finnischen Formel-1-Weltmeisters Keke Rosberg hat ein klares Ziel: "Ich plane eingleisig. Es gibt ein Wunschteam", sagte Rosberg, der schon seit längerer Zeit mit Mclaren-Mercedes in Verbindung gebracht wird.

Kovalainen bei Mclaren-Mercedes vor der Ablösung

Mercedes selbst will die Entscheidung in der Fahrerfrage schnellstmöglich in Absprache mit Partner Mclaren fällen. Fest steht: So deutlich wie in diesem Jahr haben die Stuttgarter noch nie das Interesse an einem deutschen Fahrer für die Formel-1-Saison 2010 bekundet. "Wir müssen uns stets so aufstellen, dass wir Rennen und Meisterschaften gewinnen können, und wenn dies mit deutschem Fahrer gelingen kann - um so besser", hatte Mercedes-Sportchef Norbert Haug dem Sport-Informations-Dienst (SID) gesagt. Da wäre Rosberg eine entsprechende Alternative.

Angeblich soll der Finne Heikki Kovalainen als Teamkollege von Weltmeister Lewis Hamilton (Großbritannien) abgelöst werden. Immer wieder hatte sich Mercedes bemüht, einen deutschen Formel-1-Fahrer in den Silberpfeil zu setzen. Haug: "Versucht haben wir das bereits in den vergangenen zehn Jahren mit Michael Schumacher, mit Nico Rosberg und mit Sebastian Vettel."

Wie schnell ein Fahrer plötzlich in einem absoluten Top-Auto sitzen kann, zeigte das Beispiel von Giancarlo Fisichella, dessen Blitz-Wechsel zu Ferrari Rosberg nicht nur gute Seiten abgewinnt: "Aus Ferrari-Sicht ist das sehr vernünftig. Ich habe aber nicht unbedingt damit gerechnet. Für mich persönlich ist das schlecht, da ich somit einen direkten Konkurrenten mehr habe."

Nur geringe Chancen in Monza

Für das kommende Rennen im italienischen Monza am 13. September sieht Rosberg für sich nur geringe Chancen: "Es wird schwierig, in Podestnähe zu fahren, da unser Auto wie in Spa ein bisschen schwächeln wird."

Beim Singapur-Grand-Prix am 27. September will der in Wiesbaden geborene Rosberg aber angreifen: "Dort werden wir wieder ganz stark sein." Generell freut er sich auf das Nachtrennen in dem asiatischen Stadtstaat: "Singapur ist der schönste Grand Prix des Jahres - ein gigantisches Rennwochenende."

Spätestens zur neuen Saison will Rosberg in einem Siegerauto sitzen. "Ich bin guter Dinge, dass ich im kommenden Jahr die Chance bekomme, Rennen zu gewinnen. Den ersten Sieg gibt es im Jahr 2010", sagt er jedenfalls schon jetzt selbstbewusst.

© SID

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