Motorsport Formel1: Rossi irritiert "Ferraristi"

Motorsport Formel1
Rossi irritiert "Ferraristi"

Ganz Italien hofft auf die "Traumehe" zwischen Motorrad-Weltmeister Valentino Rossi und Ferrari. "Die Formel 1 hat schon immer eine zweitrangige Rolle gespielt", sorgt Rossi im Fanlager Ferraris für Verwirrung.

Obwohl Motorrad-Champion Valentino Rossi schon seit geraumer Zeit mit Ferrari flirtet, scheint ein Wechsel des Italieners in die Formel 1 noch keine ausgemachte Sache zu sein. Ab April 2004 hatte Rossi regelmäßig Testfahrten für Ferrari bestritten, nun soll im Leben des italienischen Volkshelden aber wieder der Motorradsport die erste Geige spielen. So äußerte sich Rossi am Montag während der Präsentation seines Motogp-Teams Yamaha in Mailand.

"Die Formel 1 hat schon immer eine zweitrangige Rolle gespielt, besonders jetzt, wo wir der neuen Motogp-Saison sehr nahe sind, auf jeden Fall", wird der 26-Jährige von "autosport.com" zitiert. Die Kontakte zu Ferrari wird Rossi deswegen aber nicht abbrechen. Auch in diesem Jahr soll er für den Traditionsrennstall aus Maranello wieder zu Testzwecken ins Cockpit steigen.

Yamaha fürchtet sich vor Rossi-Abgang

Yamahas Furcht vor einem Verlust seines Superstars wird dadurch nicht geringer. "Wir warten zunächst einmal ab, was Valentino machen will. Wenn er weiterhin Motorrad fahren will, dann hoffentlich für uns, ansonsten müssen wir uns halt Gedanken machen. Natürlich ist das bei uns ein Thema. In den Meetings diskutieren wir über die Möglichkeit, dass er gehen könnte, aber dieser Gedanke macht uns Angst, denn das wäre alles andere als eine Wunschsituation", so Yamaha-Teamchef David Brivio: "Yamaha würde den besten Motorradfahrer der Welt verlieren, vielleicht sogar den besten Motorradfahrer aller Zeiten, und die Motogp viele Zuschauer. Also setzen wir alles daran, dass es nicht so weit kommen wird."

Eine Freigabe für Rossis Ferrari-Testfahrten hat Yamaha jedenfalls nicht verweigert. "Sie wissen, dass es keine Auswirklungen auf meine Anstrengungen auf dem Motorrad gibt, weder bei den Tests noch im Hinblick auf die kommende Saison, die für mich sicherlich das Wichtigste ist", so Rossi.

Die Motogp-Saison beginnt am 26. März mit dem Großen Preis von Spanien in Jerez de la Frontera. Da Michael Schumachers Vertrag bei Ferrari nach der Saison 2006 ausläuft, könnte Rossi zur Formel-1-Saison 2007 dessen Nachfolge antreten.

© SID

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