Motorsport Formel1: Schumacher sieht seine Zukunft in Rot

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Schumacher sieht seine Zukunft in Rot

Michael Schumacher hat Wechselgerüchte ausgeschlossen: "Wenn alles so bleibt, werde ich zu 99 - ich korrigiere: 99,9 Prozent - bei Ferrari bleiben", stellte der siebenfache Formel-1-Weltmeister klar.

Michael Schumacher bleibt Ferrari treu: Der siebenmalige Formel-1-Weltmeister hat auf der traditionellen Pressekonferenz seines Ferrari-Teams am Donnerstag im italienischen Skiort Madonna di Campiglio noch einmal alle Wechselabsichten ausgeschlossen.

"Wenn alles so bleibt, werde ich zu 99 - ich korrigiere: 99,9 Prozent - bei Ferrari bleiben", sagte Schumacher. Ob er überhaupt weitermacht, will der 37-Jährige wie bereits angekündigt erst Mitte der kommenden Saison entscheiden. Sein Vertrag bei Ferrari läuft Ende der Serie aus.

Weber nicht sicher, "ob er nach dieser Saison weiterfährt"

Schumachers Manager Willi Weber hält die Frage über die Fortsetzung der Karriere derzeit für völlig offen. "Ich bin mir nicht sicher, ob er nach dieser Saison weiterfährt", sagte Weber in einem Interview mit den Stuttgarter Nachrichten und meinte zur angekündigten Entscheidung im Sommer: "Es ist doch legitim, dass er abwartet, was Ferrari macht."

Gleichzeitig hängt von Schumachers weiterer Karriereplanung offenbar auch die Zukunft des Managers ab. "Ich werde auf keinen Fall mehr ganze von vorne anfangen", sagte Weber. Sein Schützling will nach der verkorksten Saison 2005 unbedingt wieder ganz vorne mitfahren. "Ich will nicht einmal daran denken, eine Saison wie die im vergangenen Jahr noch einmal zu erleben. Ich sage nicht, dass ich siegen will, ich möchte aber um den Titel kämpfen", erklärte Schumacher.

Sein neues Auto hält er für konkurrenzfähig: "Im vergangenen Jahr haben wir 90 000 Kilometer Tests hinter uns gebracht, ohne Resultate zu erreichen. Doch dies kann sich jetzt zu unserem Gunsten auswirken. Diese Arbeit hat sich gelohnt." Zu Spekulationen über einen möglichen Wechsel von Motorrad-Star Valentino Rossi zu Ferrari meinte Schumacher: "Valentino muss sich entscheiden, ob er die notwendigen Lernprozesse durchmachen will. Ferrari wäre froh, ihm zu helfen. Vom Motorrad zur Formel 1 zu wechseln, ist möglich, umgekehrt ist die Sache schwieriger."

© SID

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