Motorsport Formel1
Schumacher trotzt der "Manöver-Kritik"

Michael Schumacher hat die Kritik nach dem "Parkmanöver" beim Qualifying zum Großen Preis von Monaco heftig zurückgewiesen. Seine Zukunftspläne werde der Vorfall nicht beeinflussen, sagte der Ferrari-Star.

Die verbalen Angriffe nach seiner "Straßensperre" beim Qualifying zum Großen Preis von Monaco hat Michael Schumacher ausgebremst. Gleichzeitig schließt er eine Beeinflussung des Vorfalls auf seine Zukunftsplanungen aus. "Ich würde sehr kurzfristig denken, wenn ich das in Bezug auf meine Zukunftsentscheidung so sehen würde. Und ich denke nicht kurzfristig", erklärte der 37 Jahre alte Ferrari-Star und betonte vor dem Großen Preis von Großbritannien am Sonntag in Silverstone (13 Uhr/live bei RTL und Premiere): "Einige nutzen das Ganze für ein persönliches Schlachtfeld, um sich auszutoben. Was passiert ist, und was daraus gemacht wurde, das steht wirklich in keinem Verhältnis."

Allerdings schließt Schumacher nicht aus, dass einige seiner Kollegen am Freitagnachmittag beim Meeting der Fahrergewerkschaft (Gpda) seine Abwahl als Gpda-Direktor fordern. "Es ist nicht unmöglich, dass einige das vorhaben. Das ist eine kuriose Vorstellung. Aber ich bin zuversichtlich, wir Fahrer haben untereinander immer Lösungen gefunden", betonte der siebenmalige Weltmeister, der sich nach seinem umstrittenen Parkmanöver in Monte Carlo vor knapp zwei Wochen inoffiziell bereits entschuldigt hatte.

Schumacher fiebert der Fußball-WM entgegen

Die Strafversetzung ans Ende des Feldes durch den Automobil-Weltverband FIA hält Schumacher aber bis zum heutigen Zeitpunkt für ungerechtfertigt. "Ich fühle mich immer noch ungerecht behandelt, aber ich schaue jetzt in die Zukunft."

Trotz der nicht enden wollenden Diskussion fiebert Hobby-Kicker Schumacher bereits dem Auftakt der Fußball-WM am Freitag entgegen, will aber nichts von einem Kantersieg der Deutschen gegen Costa Rica wissen. "Ich tippe auf ein 2:1, weil wir am Anfang immer etwas zurückhaltend sind", sagte der Wahl-Schweizer, der sich den WM-Start vor dem Fernseher ansehen wird. "Ich gehe davon aus, dass die Sitzung der Gpda bis dahin beendet ist", meinte Schumacher.

© SID

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