Motorsport Formel1
Schumacher will weiter in der Formel 1 fahren

Formel-1-Pilot Ralf Schumacher hält sich mehrere Optionen für seine Zukunft im Rennsport offen. Nach dem Abschied von Toyota sucht Schumacher eine neue Herausforderung in der Königsklasse.

Den Abschied von seinem bisherigen Team Toyota hat Formel-1-Pilot Ralf Schumacher schon vor einigen Monaten beschlossen, will aber noch einige Jahre im Motorsport bleiben. Seine Zukunft sieht er in der Formel 1. "Ich bin 32, da kann man noch eine Weile fahren. Ich habe mir gedacht, dass jetzt oder nie die Chance ist, noch einmal etwas anderes zu machen und neu aufzubauen", erklärte Schumacher vor dem Großen Preis von China am Sonntag (8 Uhr Mesz/live in RTL und Premiere).

Die Entscheidung über seinen künftigen Arbeitsplatz werde aber möglicherweise erst Anfang nächsten Jahres fallen. Schlüsselfigur sei dabei Weltmeister Fernando Alonso (Spanien), der Mclaren-Mercedes zum Saisonende wohl verlassen will.

Als mögliche Optionen in der Formel 1 gelten Williams, Spyker und das neue Prodrive-Team. Von der Aussage, dass er zu 100 Prozent im nächsten Jahr in der Formel 1 fahren werde, rückte Schumacher in Schanghai allerdings ab: "Abwarten, wir werden sehen."

Wechsel in die DTM unwahrscheinlich

Als Alternative galt zuletzt auch ein Wechsel zu Audi in die Deutsche Tourenwagen-Meisterschaft (DTM). Manager Hans Mahr ist jedoch weiter davon überzeugt, dass sein Schützling in der Königsklasse bleibt. Dann, so Schumacher, in jedem Fall als Fahrer: "Im Catering bin ich nicht so geeignet und als Premiere-Experte noch zu jung."

Mit der Entscheidung, seinen auslaufenden Dreijahresvertrag nicht zu verlängern, sei er nicht einer Entlassung von Toyota zuvorgekommen: "Beide Seiten haben sich schon seit geraumer Zeit auf dem Markt umgesehen. Es ist schon ein paar Monate her, dass ich meine Entscheidung getroffen habe. Es hat sich einfach nicht so entwickelt wie gewünscht. Die Resultate haben einfach keinen Spaß gemacht." Die drei Jahre mit einem geschätzten Gehalt von insgesamt 50 Mill. Euro seien trotzdem nicht verschenkt gewesen.

© SID

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